Dormagen nutzt die schwache Tagesform konsequent aus und bestraft individuelle Fehler mit Gegentoren.

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Hildens Eremias Ghebremedhin und Tim Dieckerhoff (v.r.) sehen zu, wie ihr Torwart Sebastian Siebenbach das 0:4 kassiert.

Hildens Eremias Ghebremedhin und Tim Dieckerhoff (v.r.) sehen zu, wie ihr Torwart Sebastian Siebenbach das 0:4 kassiert.

Dirk Thomé

Hildens Eremias Ghebremedhin und Tim Dieckerhoff (v.r.) sehen zu, wie ihr Torwart Sebastian Siebenbach das 0:4 kassiert.

Hilden. Es waren erst sieben Minuten absolviert, da lag der VfB Hilden im Heimspiel gegen den abstiegsgefährdeten TSV Bayer Dormagen durch den Treffer von Stephan Volk (3.) und dem Eigentor von Kapitän Patrick Dehn (7.) bereits 0:2 zurück. Am Ende hieß es gar 0:6 (0:4) gegen von Beginn an hochmotivierte Gäste.

Hildens Trainer Heiko Köpper rügt die vielen individuellen Fehler

"Die schnelle Führung spielte uns natürlich in die Karten", kommentierte Dormagens Trainer Georg Pelka. Sein Gegenüber, Heiko Köpper, war sichtlich bedient: "Ich hatte von meiner Elf im letzten Heimspiel wesentlich mehr erwartet. Uns fehlte heute einfach die Qualität. Nahezu alle Gegentore haben wir durch persönliche Fehler erst möglich gemacht."

Vielleicht hätten die nach den frühen Rückschlägen wenig inspirierten Hildener die Partie in der Folge offener gestaltet, wenn Eremias Ghebremedhin mit zwei Chancen (21./24.) nicht an Bayer-Torwart Timo Brandes gescheitert wäre. Dessen Vorderleute setzten spielerisch auch keine Glanzlichter, warfen aber die im Abstiegskampf erforderlichen Tugenden wie Leidenschaft und Einsatzwillen in die Waagschale. Damit konnte der VfB nicht dienen - der TSV nutzte die schwache Tagesform des Gegners konsequent aus: Kai Pelzer (31.) und erneut Volk mit einem 28-Meter-Freistoß (36.) besorgten den Pausenstand.

Im zweiten Abschnitt vermissten die enttäuschten VfB-Fans ein energisches Aufbäumen. Der soeben noch abgeblockte Ghebremedhin (79.) verpasste die einzig zwingende Chance in Durchgang zwei, während der TSV durch Volk (62., Freistoß) und den eingewechselten Kevin Scholz (90.) noch zweimal ins Schwarze traf.

Siebenbach - Dieckerhoff (46. S. Röttgen), Bastians, Scholl (63.Schulz), Elsche - Reich, Dehn, Bienia, Paktiani (46. Staikov), Ghebremedhin - Wosch

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