Mit einem mageren 1:0 sichert sich Hilden den Sieg im Derby gegen den HSV Langenfeld.

wza_1500x1093_763273.jpeg
Chance zur 2:0-Führung für den VfB: Sven Röttgen (r.) scheitert an HSV-Torwart Christian Hoffmann.

Chance zur 2:0-Führung für den VfB: Sven Röttgen (r.) scheitert an HSV-Torwart Christian Hoffmann.

Dirk Thomé

Chance zur 2:0-Führung für den VfB: Sven Röttgen (r.) scheitert an HSV-Torwart Christian Hoffmann.

Hilden. Mit dem 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen den HSV Langenfeld verbesserte sich der VfB Hilden ins Tabellenmittelfeld der Landesliga, Gruppe 2. Ein Derby, geführt mit großem, in einigen Szenen auch übertriebenem Einsatz. Spielerisch boten beide Teams indes Magerkost. Angesichts der prekären Tabellensituation war "Ergebnisfußball" angesagt, und daraus machten die Trainer bei ihrer nicht ganz auf einer Wellenlänge liegenden Analyse nach dem Abpfiff keinen Hehl.

"Man muss auch solche schlechten Spiele gewinnen. Hätten wir unsere Chancen genutzt, wäre uns das Zittern am Schluss erspart geblieben. Letztlich haben wir verdient drei wichtige Punkte geholt", so VfB-Trainer Michael Kulm.

Florian Marx gelingt bereits in der 18. Minute das Tor des Tages

HSV-Coach Guido Röhrig: "Wir wurden für unseren Einsatz nicht belohnt. Acht Spieler fehlten heute, aber die Jungs, die auf dem Platz standen, haben alles gegeben. Deshalb hätten wir auch einen Punkt verdient gehabt."

Anfangs waren beide Mannschaften um Ordnung und taktische Disziplin bemüht, das Geschehen spielte sich weitgehend im Mittelfeld ab. In der 18. Minute die erste brisante Szene: Hildens Pascal Weber flankte präzise von der rechten Außenbahn nach innen, und am zweiten Pfosten hatte der freistehende Florian Marx keine Mühe, schon früh das Tor des Tages zu erzielen. Der HSV schien irritiert, denn es folgten weitere klare VfB-Gelegenheiten. Manuel Trebbin (19.) und Carlos Penan (20.) verfehlten das Tor, den Kopfball von Markus Zimmermann (24.), nach einem Marx-Freistoß, parierte Gäste-Torhüter Christian Hoffmann in toller Manier. Langenfeld fing sich dann wieder, hatte bis zur Pause Gelegenheiten durch Marian Zündorf (32.), Sanjin Nozic (37., Kopfball am Tor vorbei) und den ebenfalls vorbeiköpfenden Daniel Wagner nach der Flanke von Philipp Hombach (44.). So blieben beide Angriffsreihen ohne entscheidende Durchschlagskraft.

Daran änderte sich auch im zweiten Durchgang nichts mehr, der auf beiden Seiten von Kampf und Krampf, zahlreichen Nickligkeiten und verpassten Torchancen geprägt war. Die VfB-er Sven Röttgen (55.), Carlos Penan (58.) und Manuel Trebbin (71., 84.) hätten den Sack frühzeitig zu machen können. Für den HSV vergab der kurzfristig reaktivierte Matthias Rühe eine erste klare Chance (83.) und fand fünf Minuten darauf in VfB-Keeper Timo Kruntorad seinen Meister.

Kruntorad - Bello, Bastians, Zimmermann, Petti; Weber, Schiavano (70. Dieckerhoff), Röttgen, Trebbin, Marx; Penan

C. Hoffmann - Nozic, Wagner (77. Rühe), Otten, M. Hoffmann (53. Gumilar); Roßlenbroich, Lehnert (67. Kirchhoff), Hülsen, Köhler, Zündorf; Hombach

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer