Hilden 03 schiebt sich nach dem Sieg gegen Grevenbroich auf den zweiten Tabellenplatz.

Eremias Ghebredmedhin (Mitte) war bester Hildener und traf zum 3:0-Endstand.
Eremias Ghebredmedhin (Mitte) war bester Hildener und traf zum 3:0-Endstand.

Eremias Ghebredmedhin (Mitte) war bester Hildener und traf zum 3:0-Endstand.

Dirk Thomé

Eremias Ghebredmedhin (Mitte) war bester Hildener und traf zum 3:0-Endstand.

Hilden. Im Heimspiel gegen den TuS Grevenbroich vergab der VfB Hilden in der Anfangsviertelstunde gleich vier gute Chancen. Trotzdem rief die Elf von Trainer Michael Kulm ihre beste Heimspiel-Leistung ab und siegte am Ende verdient mit 3:0 (1:0).

"Natürlich bin ich mit der Gesamtvorstellung sehr zufrieden. Zu Beginn der zweiten Hälfte machte Grevenbroich zwar Druck, aber spätestens nach dem 2:0 traten meine Jungs noch selbstbewusster auf und kontrollierten danach die Partie", fasste Kulm zusammen.

Carlos Penan trifft fünf Minuten vor der Pause zum verdienten 1:0

Vom Anpfiff weg gaben die Platzherren am Hoffeld den Ton an. Routinier Udo Wimmershoff vergab zwei klare Gelegenheiten (3./13.), Youngster Geoffrey Reich (14./16.) machte es nicht besser. Hinten stand der VfB kompakt und überzeugte offensiv mit gefälligen, meist über beide Flügel vorgetragenen Kombinationen.

Der verdiente Lohn war schließlich die toll herausgespielte Führung durch Carlos Penan nach Doppelpass mit Eremias Ghebredmedhin (40.), der zum besten Mann auf dem Platz avancierte. Acht Minuten zuvor hatte Grevenbroichs Kapitän Sinisa Spasovski nach Lars Faßbenders Freistoß ans Außennetz geköpft. Bis dahin die beste Möglichkeit der Gäste, die dann zu Beginn der zweiten Hälfte engagierter auftraten.

"Wir wussten, dass wir vor den Standards des TuS auf der Hut sein mussten, konnten deshalb die knappe Führung nicht einfach nur verwalten", sagte Kulm. So scheiterte der aufgerückte Spasovski mit einem Kopfball am sensationell reagierten Hildener Torhüter Sebastian Siebenbach (49.), und auch Fassbender verzog nur knapp (59.).

Siebenbach - Schweiger, Bastians, Scholl, Schulz; Reich (74. Steltzner), Dieckerhoff, Trebbin, Ghebremedhin (88. Zimmermann); Penan, Wimmershoff (86.Röttgen)

Mit dem 2:0 durch Ghebremedhin nach Reichs präziser Hereingabe (64.) war die Partie vorentschieden. Denn in der Folge dominierten die Hildener. Wimmershoff (68.) fand in TuS-Torwart Kevin Afari seinen Meister, Penan (69.) köpfte Ghebremedhins Ecke an den Querbalken, ehe Ghebremedhin selbst seinen Auftritt mit dem 3:0 (72.) krönte. Der Rest war Schaulaufen des VfB, garniert mit flüssigem Kombinationsspiel und verpassten Chancen.

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