In Hilden siegen die Richrather mit 4:1.

TuSpo Richrath war dem VfB Hilöden immer einen Schritt voraus – wie in dieser Szene Paulo Orlando (r.) Sven Röttgen.
TuSpo Richrath war dem VfB Hilöden immer einen Schritt voraus – wie in dieser Szene Paulo Orlando (r.) Sven Röttgen.

TuSpo Richrath war dem VfB Hilöden immer einen Schritt voraus – wie in dieser Szene Paulo Orlando (r.) Sven Röttgen.

Dirk Thomé

TuSpo Richrath war dem VfB Hilöden immer einen Schritt voraus – wie in dieser Szene Paulo Orlando (r.) Sven Röttgen.

Hilden. Auch im Rückspiel stand der VfB Hilden gegen den TuSpo Richrath auf verlorenem Posten und unterlag auf eigenem Platz mit 1:4 (1:2). Vorentscheidend war sicherlich das 2:1 für die Gäste (42.) durch den quirligen, technisch versierten Paulo Orlando, der seine bis dahin starke Vorstellung auf Kopfballvorlage von Necati Ergül krönte.

"Nachdem der VfB anfangs zwei Chancen verpasste, fielen unsere ersten drei Tore jeweils zum richtigen Zeitpunkt", urteilte TuSpo-Trainer Wolfgang Bergemann. "In der zweiten Halbzeit haben wir in der Defensive kaum noch etwas zugelassen. Dieser Sieg bei den heimstarken Hildenern war ebenso wichtig wie verdient." Hildens Trainer Heiko Köpper: "Wenn wir in Führung gehen, nimmt das Derby vielleicht einen anderen Verlauf. Andererseits haben wir den Gegner nie richtig unter Druck setzen können. Und das 1:2 kurz vor der Pause hat sich negativ in den Köpfen meiner Spieler festgesetzt, die den Hebel nicht mehr umlegen konnten."

Florian Elsche und Julian Bumbullies vergeben gute Hildener Chancen

Florian Elsche, der nach einem Patzer von TuSpo-Torhüter Pascal Tilges frei stehend das Tor verfehlte (5.), hätte für die Führung sorgen können. Ebenso der fleißige, aber vor dem Tor wenig effiziente Julian Bumbullies, der nach einer zu kurzen Kopfballabwehr des ansonsten umsichtigen Dirk Schreiber (9.) bei freier Schussbahn überhastet verzog.

Wie aus heiterem Himmel kam die Richrather Führung (12.), als Claudio Salvador einen Freistoß auf den zweiten Pfosten zirkelte und Matthias Castens ungehindert einköpfte. Die Bergemann-Elf hatte in der Folge mehr Ballbesitz und den konstruktiveren Spielaufbau, während dem VfB in der Vorwärtsbewegung zu viele Fehlpässe unterliefen. Beide Torhüter - Sebastian Siebenbach gegen Necati Ergül (18.) und Elsche vor Orlando (28.) - verhinderten weitere Tore, bevor Henning Scholl per Kopfball (39., Ecke Eremias Ghebremedhin) den Ausgleich erzielte. Doch der war drei Minuten später - mit dem 2:1 durch Orlando - schon wieder Makulatur.

Trotz des inzwischen eingeschalteten Flutlichts ging dem anfangs noch bemühten VfB im zweiten Abschnitt nicht wirklich ein Licht auf. Spätestens nach dem 3:1 der Richrather durch den von Markus Böwing in Szene gesetzten Maxi Nendza (69.) war die Messe gelesen. Die Gäste kontrollierten das Geschehen, der Köpper-Elf fehlten Moral und Leidenschaft, das Spiel noch zu kippen. Den Schlusspunkt (77.) setzte Orlando nach Salvadors Zuspiel. Siebenbach bewahrte den VfB gegen Samir Amraoui (88.) vor weiterem Ungemach.

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