Norder leitet 2:1-Sieg beim HSV ein.

Abwechslungsreich war das Derby an der Burgstraße.
Abwechslungsreich war das Derby an der Burgstraße.

Abwechslungsreich war das Derby an der Burgstraße.

Stefan Fries

Abwechslungsreich war das Derby an der Burgstraße.

Langenfeld/Hilden. Der SV Hilden-Nord spulte endlich einmal sein Pensum konzentriert über die komplette Spielzeit ab, der HSV Langenfeld dagegen konnte nicht an die starke Vorstellung beim 1:0-Coup in Eller anknüpfen. So endete das flotte, abwechslungsreiche Derby an der Burgstraße mit einem durchaus verdienten 2:1 (1:0)-Sieg der Hildener. "Wir sind diesmal nicht an unsere Leistungsgrenze gegangen, haben uns bei den Gegentoren einfach dämlich angestellt. Aber wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn der Schiedsrichter das Kopfballtor von Christian Engels gleich zu Beginn anerkannt hätte", bilanzierte HSV-Coach Guido Röhrig.

Tatsächlich schien der Treffer des Angreifers in der 5. Minute regulär. "Die vom Schiri reklamierte Abseitsstellung haben wir auch nicht gesehen", meinte Volker Neumann. Der SV-Pressesprecher bezeichnete den zweiten Saisonsieg als gerecht: "Wir haben im Mittelfeld clever die Räume eng gemacht, sind hinten kompakt gestanden und haben in der zweiten Halbzeit durch Konter Nadelstiche gesetzt. Uns fehlte aber die nötige Ruhe im Abschluss."

Beide Teams fanden gut ins Spiel. Fünf Minuten nach dem nicht anerkannten Engels-Tor parierte Nord-Keeper Sebastian Herweg gegen Martin Maibücher, hatte kurz darauf Glück, dass Engels knapp verzog (14.). Sein Gegenüber Christian Hoffmann wehrte bravourös den "Dreierpack" (12.) von Matthias Castens, Alfred Ziegler und Dominik Donath ab und war auch bei Donaths Schuss (22.) auf dem Posten. Dann griff Hildens Stefan Schaumburg in die Trickkiste, überraschte mit einem Schlenzer von der rechten Torauslinie in die lange Ecke Freund und Feind. Die Norder führten 1:0 (31.).

Den möglichen Ausgleich vereitelte Herweg mit einer Glanztat nach dem Freistoß von Philip Hombach (42.). Im zweiten Abschnitt blieb es spannend, garniert mit zwei weiteren Treffern. Matthias Castens erhöhte per Elfer (67., Foul von Jens Hülsen an Ziegler) auf 2:0, und acht Minuten darauf köpfte Andre Köhler den langen Flankenball von Andreas Gumilar zum vorzeitigen Endstand ein. ER

C. Hoffmann - Lehnert, Hannemann (76. Wagner), Gumilar, Maibücher (81. Kirchhoff); Roßlenbroich, Hülsen, Zündorf, Köhler, Hombach; Engels

Herweg - Tosun (46. Kaiser), Köppen, Schmetz, Kremer; Ziegler, Nendza, Schaumburg, Salvador, Donath; Castens (69. Schössler)

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