TuSpo Richrath schafft gegen Fischeln ein 2:2, das den Krefeldern aber zum Aufstieg reicht.

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TuSpo-Torwart Pascal Tilges hätte sich einen 30-Meter-Freistoß fast ins eigene Netz befördert.

TuSpo-Torwart Pascal Tilges hätte sich einen 30-Meter-Freistoß fast ins eigene Netz befördert.

Stefan Fries

TuSpo-Torwart Pascal Tilges hätte sich einen 30-Meter-Freistoß fast ins eigene Netz befördert.

Langenfeld. Etwa 200 mitgereiste Krefelder Fans bejubelten das 2:2 (2:0) des VfR Krefeld-Fischeln bei TuSpo Richrath wie einen Sieg. Denn bei der gleichzeitigen Niederlage des TuS Grevenbroich konnten die Fischelner damit den Aufstieg in die Niederrheinliga feiern.

TuSpo-Interimstrainer Arno Gerdes war dennoch zufrieden: "Speziell in der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, zu welcher Leistung wir fähig sind. Aber mit dem Punkt gegen den Aufsteiger können wir leben."

Beide Mannschaften spielen von Beginn an munter nach vorne

In der ersten Halbzeit zeigten beide Mannschaften ein Offensiv-Spiel mit vielen Tormöglichkeiten. Direkt in der ersten Minute hätte sich Pascal Tilges im Richrather Tor fast einen 30-Meter-Freistoß selbst ins Netz befördert. Aber nur wenig später konnten die Richrather jubeln, als beim ersten schnellen TuSpo-Gegenangriff Matthias Castens das 1:0 (10.) erzielte. Nach einem langen Pass war er einen Schritt vor dem Torwart am Ball und spitzelte das Leder ins Netz.

In der 24. Minute hätte nach einer Ecke für TuSpo das 2:0 fallen können. Den Schuss von Maximilian Nendza lenkte Till Kohnen gerade noch über die Latte. Beim erneuten Eckball ergab sich noch einmal genau die gleiche Situation - auch hier reagierte Kohnen bravourös. Doch in der 35.Minute konnte Bartek Pawliczek dann doch das 2:0 für Richrath erzielen, als er nach guter Vorarbeit von David Dubiel den Ball unhaltbar einschoss.

Nach der Pause kam Fischeln dann hellwach zurück, während sich TuSpo noch im kollektiven Tiefschlaf befand. Nach heftigem Durcheinander in der Richrather Abwehr, bei der auch Tilges sehr unsicher wirkte, erzielte Fischeln bereits in der 46. Minute den Anschlusstreffer. Vier Minuten später trat Richraths Nendza über einen weit geschlagenen Ball und gab so einem Fischelner Stürmer die Chance, per Direktannahme das 2:2 zu erzielen. "Ich habe meine Spieler in der Halbzeit extra aufgefordert, die ersten 15 Minuten hellwach zu sein. An diese Vorgabe haben sie sich leider nicht gehalten", klagte Gerdes.

Tilges - Schneider, Forisch, Nendza, Schreiber, Salvador, Böwing (68. Ockenfels), Dubiel, Castens (75. Amraoui), Pawliczek, Ergül (58. Militzki)

Nachfolgend neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld. Trauriger Höhepunkt war in der 65. Minute die rote Kate für Richraths Michael Forisch nach einer Tätlichkeit.

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