Erst führt Langenfeld 2:0, dann folgen drei Hildener Treffer – am Ende steht es 3:3.

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Hildens Kapitän Benjamin Thoma (r., im Duell mit Martin Maibücher) hätte das 4:3 erzielen können.

Hildens Kapitän Benjamin Thoma (r., im Duell mit Martin Maibücher) hätte das 4:3 erzielen können.

Stefan Fries

Hildens Kapitän Benjamin Thoma (r., im Duell mit Martin Maibücher) hätte das 4:3 erzielen können.

Hilden. Ein halbes Dutzend Tore - die Zuschauer kamen beim 3:3 (1:2) im Landesliga-Derby zwischen dem SV Hilden-Nord und dem HSV Langenfeld auf ihre Kosten. "Wir wussten, dass es hier schwer wird. Deshalb sind wir mit dem einen Punkt durchaus zufrieden, auch wenn wir schon 2:0 vorne lagen", sagte HSV-Trainer Guido Röhrig und freute sich: "Die von uns zum ersten Mal praktizierte Vierer-Abwehrkette hat über weite Strecken gut funktioniert."

Nord-Trainer Thomas Knüfermann sagte nach dem Spiel: "Nach dem 3:2 mussten wir das Spiel eigentlich nach Hause bringen, deshalb bin ich auch enttäuscht. In der zweiten Halbzeit waren wir die spielerisch etwas reifere Mannschaft, auch wenn die Partie in erster Linie von Kampf und Einsatz geprägt war."

Beide Mannschaften haben nach der Winterpause Startschwierigkeiten

Beide Teams brauchten eine längere Anlaufzeit, um ihre Nervosität abzustreifen und nach der langen Winterpause ins Spiel zu finden. Das hielt den HSV aber nicht davon ab, eine 2:0-Führung vorzulegen. "Ich hatte noch vor den gefährlichen Standards gewarnt", sagte Knüfermann, doch beherzigt haben das seine Jungs nicht. Dem Kopfballtor von Christian Engels (7.) ging einer der gefürchteten weiten Einwürfe von Jens Hülsen voraus. Das zweite Tor von Andreas Gumilar, der von der Strafraumgrenze unbehelligt abzog (27.), entstand aus einer nicht konsequent geklärten Ecke der Langenfelder.

Hildens Mittelfeldmann Christopher Nötza erzielte nur fünf Minuten darauf mit einem platzierten Schrägschuss den Anschluss. Hier gab’s für HSV-Schlussmann Christian Hoffmann nichts zu halten, der wenig später (36.) zweimal innerhalb weniger Sekunden gegen Ali Al Makhloufi und Stefan Schaumburg glänzend parierte.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn köpfte Martin Maibücher die Ecke von Michael Otten übers Tor. Doch dann drehte Hilden nach Treffern von Sven Köppen (55., Kopfball nach Freistoß von Kapitän Benni Thoma) und Dominik Donath (64.), der Freddi Zieglers klasse Vorarbeit abschloss, den Spieß herum.

SV HiLDEN-NORD: Herweg - Kaiser, Köppen, Salvador, Schmetz, Ziegler, Nötza (85. Hansen), Schaumburg, Donath, Al Makhloufi (70. Bumbullies), Thoma

HSV LANGENFELD: C. Hoffmann - Dahmen, Gumilar, Nawroth, Maibücher, Gerhardt, Zündorf, Hülsen, Otten (67. M. Hoffmann), Engels, Laschewski

Doch der HSV gab sich nicht geschlagen und wurde durch den 3:3-Ausgleich durch Stefan Laschewski (76.) nach einem weiteren Hülsen-Einwurf und der Kopfballverlängerung von Markus Hoffmann belohnt. Dabei blieb es, denn die Norder Ziegler (73., 88.) und der fleißige Thoma (82.) vergaben - ebenso wie auf der Gegenseite Laschewski, der an SVN-Torwart Sebastian Herweg scheiterte (84., 85.).

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