SV Nord bezwingt den Abstiegskandidaten TuS Grevenbroich mit 5:1.

fussball-landesliga
Der Kopfball von André Vink ging knapp über die Latte, doch letztlich gewannen die Norder klar.

Der Kopfball von André Vink ging knapp über die Latte, doch letztlich gewannen die Norder klar.

Dirk Thomé

Der Kopfball von André Vink ging knapp über die Latte, doch letztlich gewannen die Norder klar.

Hilden. Wie ein Team, das sich vehement gegen den drohenden Abstieg wehrt, trat der Vorletzte TuS Grevenbroich nicht an der Furtwängler Straße auf. Folgerichtig gewann der SV Hilden-Nord die Landesliga-Partie souverän mit 5:1 (2:1). Nach zähflüssigem Beginn schien die Begegnung mit einem Doppelschlag richtig Fahrt aufzunehmen. Die Norder nutzten gleich ihre erste Chance (13.) durch Stefan Schaumburg zur 1:0-Führung. Doch postwendend (14.) egalisierten die Gäste, die in den folgenden zehn Minuten ihre stärkste Phase hatten, durch Daniel Förster.

Stefan Schaumburg und Thomas Kostakis treffen Aluminium

„Nach dem schnellen Ausgleich, der natürlich so nicht passieren darf, haben wir etwas die Kontrolle verloren, weil uns zu viele Fehler im Passspiel unterliefen. Mit dem 2:1 haben wir aber alles wieder in die richtigen Bahnen gelenkt, und in der zweiten Hälfte waren wir einfach die bessere Mannschaft“, bilanzierte Trainer Thomas Knüfermann. Die erneute Führung (29.) durch den Kopfball des diesmal lange Zeit fast als zweite Sturmspitze agierenden Dominik Donath nach Vorarbeit der Köppen-Brüder Sven und Christian (29.) hatte zwar zunächst keine Steigerung der fußballerischen Qualität zur Folge, doch die Norder waren nun wieder besser im Spiel. Das untermauerten die beiden Alu-Treffer von Thomas Kostakis (38.) und Schaumburg (39.).

Im zweiten Durchgang versuchte Grevenbroich anfangs, den Gegner früh im Spielaufbau zu stören. Das funktionierte aber nur bis zur 58. Minute. Mit einem an ihm selbst verwirkten Foulelfmeter erhöhte Stefan Schaumburg auf 3:1. Die Vorentscheidung, obgleich der TuS sich noch nicht geschlagen gab. Aber die Gegenwehr war eher halbherzig und hatte zur Folge, dass sich dem SVN etliche Freiräume für schnell vorgetragene Gegenangriffe auftaten. Wie beim 4:1 durch A-Junior Pascal Kostkowski, der im zweiten Landesligaspiel seinen ersten Treffer markierte (74.). Der an Torhüter Knez scheiternde Donath hätte zwar schon auf 5:1 stellen können (87.), doch das besorgte kaum 60 Sekunden später der ebenfalls sein erstes Landesligator erzielende Sanel Jusic.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer