Der Tabellenzwölfte SV Hilden-Nord trifft am Sonntag auf das punktlose Schlusslicht TuSpo Richrath.

Thomas Kostakis muss mit Hilden gegen Richrath ran. Archiv
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Dirk Thomé

Thomas Kostakis muss mit Hilden gegen Richrath ran. Archiv

Kreis Mettmann. Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen.

Deshalb verlegt der in dieser Woche beruflich in München weilende Trainer des SV Hilden-Nord, Thomas Knüfermann, vor dem morgigen Nachbarschaftsduell (15 Uhr – Sportplatz Furtwängler Straße) gegen TuSpo Richrath die letzte Übungseinheit von Freitagabend auf den heutigen Samstagvormittag.

„So kann ich mir wenigstens einmal ein Bild von meiner Mannschaft machen, die anderen zwei Einheiten in dieser Woche leitete ein mir gut bekannter Fitnesstrainer“, sagt der Coach, der gegen die nach fünf Spieltagen noch ohne Punktgewinn auf dem letzten Platz liegenden Richrather, die besonderen Gesetze eines Derbys hin oder her, nichts anderes als den zweiten Saisonsieg erwartet.

Einerseits als Wiedergutmachung für den leblosen Auftritt beim 1:3 gegen den SC Velbert. Andererseits, damit sich seine Elf (12. Platz – vier Punkte) im drohenden Abstiegskampf wieder etwas Luft verschafft.

Fragezeichen hinter Christopher Nötzas Einsatz

Personelle Korrekturen sind angekündigt: „Auf zwei, drei Positionen werde ich etwas ändern, wahrscheinlich auch eine andere taktische Ausrichtung vorgeben. Wichtig ist, dass bei den Maßnahmen am Ende drei Punkte herausspringen“, so der 44-Jährige, der noch um den Einsatz von Leistungsträger Christopher Nötza (Leistenprobleme) bangt.

Hilden (4/7:14) ist Zwölfter, TuSpo (0/1:16) Letzter.

Nord und Richrath spielten in verschiedenen Gruppen.

Trotz der fünften Niederlage im fünften Saisonspiel gab es für TuSpo Richrath den ersten Lichtblick am Horizont. Gegen den bis dato souveränen Tabellenführer Cronenberger SC verlor die Mannschaft von Daniel Cartus „nur“ mit 0:1 (0:0) und zeigte die bis dahin beste Saisonleistung. „Ich war unglaublich stolz auf die Jungs, leider war der Aufwand am Ende nichts wert. Das wollen wir am Sonntag ändern“, sagt Cartus.

„Die Mannschaft hat verstanden, dass bereits die Stürmer mit der Defensivarbeit anfangen müssen.“

Daniel Cartus, TuSpo-Coach

Vor allem die Abwehr dürfte dem Trainer Hoffnung geben. Eine Stunde lang hatte sie den Gegner weitestgehend im Griff: „Wir stehen jetzt viel kompakter. Die Mannschaft hat verstanden, dass bereits die Stürmer mit der Defensivarbeit anfangen müssen. So werden wir auch in Zukunft punkten“, hofft Cartus.

Sorgen bereiten dürfte ihm aber weiterhin der Angriff. Nur ein mageres Tor erzielte TuSpo in dieser Saison – zu wenig, um die Liga zu halten.

Doch auch in dieser Hinsicht bleibt Cartus positiv. „Wenn wir lange die Null halten, entwickeln sich automatisch Torchancen für uns. Dann steigt auch das Selbstvertrauen und die Ruhe vor dem Tor“, sagt er.

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