In letzter Minute sichert sich TuSpo Richrath ein Unentschieden gegen den VfB Hilden.

Richrath hatte in dieser Szene Glück, als Pascal Weber (re.) das Tor mit seinem Kopfball knapp verfehlte.
Richrath hatte in dieser Szene Glück, als Pascal Weber (re.) das Tor mit seinem Kopfball knapp verfehlte.

Richrath hatte in dieser Szene Glück, als Pascal Weber (re.) das Tor mit seinem Kopfball knapp verfehlte.

Dirk Thomé

Richrath hatte in dieser Szene Glück, als Pascal Weber (re.) das Tor mit seinem Kopfball knapp verfehlte.

Hilden. Riesenfreude im Lager des TuSpo Richrath, als der von Francesco la Rosa schlitzohrig in die kurze Ecke getretene Freistoß zum 2:2 (0:0)-Endstand im Netz landete. Da lief bereits die 93. Minute des Derbys beim VfB Hilden. Gleich darauf pfiff Schiri Torsten Nellen die Partie ab. "Das war sicher ein glücklicher Punktgewinn für meine Mannschaft, die aber immer an sich geglaubt hat und dafür spät belohnt wurde", fasste TuSpo-Trainer Ganija Pjetrovic zusammen.

"Das hat mein Team nicht verdient. Wir standen dicht vor dem ersten Saisonsieg und dann so etwas. Wir sind gut gestartet, haben dann etwas die Kontrolle verloren, aber spätestens nach dem Rückstand wieder Druck gemacht", erklärte ein nachdenklich wirkender VfB-Coach Michael Kulm.

TuSpo-Torwart Jan Conradi verhindert einen frühen Rückstand

Die gastgebenden Hildener begannen engagiert. Bei der Doppelchance von Daniel Mion (9./ 10.) hatten die VfB-Fans den Torschrei schon auf den Lippen, doch Schlussmann Jan Conradi rettete zweimal in toller Manier. Der 21-Jährige stand auch in der Folge im Blickpunkt, avancierte gemeinsam mit dem "Kunstschützen" la Rosa zum Garanten für den ersten Auswärtspunkt.

Nach 58 Minuten liegt der TuSpo vorn - aber nur für 120 Sekunden

Defensiv standen die Richrather gut gestaffelt, ließen bis zur Pause keine zwingende Chance mehr zu, vermochten aber mit ihren harmlosen Offensivbemühungen die VfB-Abwehr nicht in Verlegenheit zu bringen. Nach der Pause war der VfB bemüht die Initiative zu übernehmen. So knallte Daniel Mion (53.) den Ball aus halbrechter Position volley an den "zweiten" Pfosten. Nicht ganz so spektakulär, gleichwohl effizienter der 18-Meter-Schuss von Kevin Broix (58.) - der TuSpo lag 1:0 vorne.

Aber nur für zwei Minuten, denn da spielte der im Mittelfeld Regie führende Manuel Trebbin klug auf den besten Hildener Offensivspieler Pascal Weber, der Conradi keine Chance ließ. Weitere 180 Sekunden darauf fiel das 2:1 für die Hildener durch den Flachschuss des sich clever Platz verschaffenden Carlos Penan. Die Partie nahm nun Fahrt auf, der VfB hätte durch Weber (65./71.) und Youssef Driouch (90.) nachlegen können. Doch der TuSpo steckte nicht auf. So scheiterte der fleißige Aziz Afkir an VfB-Keeper Sebastian Siebenbach (71.), bis la Rosa mit der letzten Aktion doch noch der Ausgleich gelang.

Siebenbach - Röttgen, Schulz, Bastians, Zimmermann; Weber (80. Schweiger), Frings (61. Burgwinkel), Trebbin, Mion (84. Driouch), Marx, Penan

Conradi - Urbas (81. Weidenfeld), Forisch, Weidenmüller, Ockenfels; Reich (46. Koss), la Rosa, Boulahrouz, Steinhoff (70. Backschat), Afkir, Broix

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