Hilden-Nord (7.) kommt als klarer Favorit zum HSV Langenfeld (14.).

Heimvorteil nutzen: das verlangt Langenfelds Trainer Guido Röhrig von seiner Mannschaft für das Süd-Derby gegen Hilden am Sonntag.
Heimvorteil nutzen: das verlangt Langenfelds Trainer Guido Röhrig von seiner Mannschaft für das Süd-Derby gegen Hilden am Sonntag.

Heimvorteil nutzen: das verlangt Langenfelds Trainer Guido Röhrig von seiner Mannschaft für das Süd-Derby gegen Hilden am Sonntag.

Stefan Fries

Heimvorteil nutzen: das verlangt Langenfelds Trainer Guido Röhrig von seiner Mannschaft für das Süd-Derby gegen Hilden am Sonntag.

Langenfeld. Zum ersten Landesliga-Derby des Südkreises in der Rückrunde erwartet der HSV Langenfeld den SV Hilden-Nord (Sonntag, 15 Uhr, Burgstraße). Nachdem der HSV mit dem 3:1 am vorigen Sonntag in Uedesheim Anschluss den jene Tabellenplätze gefunden hat, die am Ende den Klassenerhalt bedeuten, will er nun nachlegen. Für den SV Nord stellt sich eine ganz andere Frage: Vorige Woche hat er dem Spitzenreiter Fischeln beim 2:2 fast ein Bein gestellt, wie wird er sich nun beim Tabellen-14. schlagen?

Ex-Monheimer Christian Engels belbt den Langenfelder Angriff

HSV-Trainer Guido Röhrig verbreitet Optimismus: "Beim 0:3 im Hinspiel hat uns noch die Erfahrung in der höheren Klasse gefehlt. Auf unserem Platz können wir jeden Gegner schlagen." Zu solcher Einschätzung veranlasst ihn auch der erste Einsatz von Christian Engels, der in der Winterpause von Monheim gekommen ist. Er soll als Sturmspitze dafür sorgen, dass die Torquote besser wird (19 Treffer in 18 Spielen). "Ich bin mit dem, was er im Training gezeigt hat, sehr zufrieden. Das ist ein Mann, der uns noch gefehlt hat."

Für Engels rückt Stefan Laschewski auf der rechten Seite ins offensive Mittelfeld. Auf dieser Position hat er sich bereits in Uedesheim bewährt. Nach wie vor fehlt mit Martin Maibücher, der sich im Training einen Kahnbeinbruch zuzog und die Hand noch immer in Gips hat, der Spielmacher neben Andreas Gumilar.

Hildens Trainer rechnet mit einem unangenehmen Gegner

Hilden-Nords Trainer Ferdi Stanetzky geht mit Respekt an die Aufgabe in Langenfeld heran: "Der HSV verkaufte sich schon beim 0:3 im Hinspiel, zumindest bis zum ersten Gegentor, ordentlich. Durch den Sieg in Uedesheim dürfte die Mannschaft, genauso wie meine Jungs nach der guten Vorstellung gegen den Spitzenreiter, Selbstvertrauen aufgebaut haben. Wir schätzen den HSV jedenfalls als unangenehm zu spielenden Gegner ein."

Nachvollziehbar, dass der Trainer eine ähnlich engagierte Leistung wie am Vorsonntag einfordert: "Wir müssen jetzt endlich einmal Konstanz beweisen." Gefallen hat Stanetzky, dass die beiden Tore gegen Fischeln "richtig gut" herausgespielt und keineswegs Zufallsprodukte waren. Wenn nur die Chancenauswertung einen Tick besser gewesen wäre. An der Startformation gegen Fischeln, die sort bis zum Schluss durchspielte, wird er wohl nichts ändern.

Zum erweiterten Kader zählen nun auch wieder Nouredine Aztout, Yasin Yüksel und Daniel Salomon (nach vierteljähriger Auszeit), die aber möglicherweise zunächst einmal die Kreisliga A-Reserve verstärken werden.

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