Nach dem 2:2 bei Nettetal stehen die Langenfelder auf dem Relegationsplatz.

Langenfeld. Vor dem 29. Spieltag lag der HSV Langenfeld noch punktgleich mit dem SV Wersten auf dem 13. Tabellenplatz. Doch nach dem 2:2 bei Union Nettetal und dem 3:1-Sieg der Werstener gegen Grevenbroich findet sich der HSV auf dem Relegationsplatz wieder.

"Wir hätten verlieren können und müssen daher mit dem Ergebnis zufrieden sein", kommentierte Trainer Guido Röhrig angesichts des Spielverlaufs und der Voraussetzungen. So musste er einige angeschlagene Spieler in die Partie schicken, und auf der Bank hatte er nur zwei Reservespieler zur Verfügung. Dennoch sah er bei dem ein oder anderen Spieler noch Luft nach oben.

Nach einem 0:2-Rückstand hatte sich die Mannschaft noch zurückgekämpft und durch Stefan Laschewski (63.) und Daniel Gerhardt (86.) ausgleichen können. "Wir hatten zu Beginn eine gute Chance, selbst in Führung zu gehen. Wenn wir die genutzt hätten, wäre es vielleicht anders gelaufen", sagte Röhrig.

HSV muss kommende Woche auf Fehler der anderen hoffen

Solche Spiele seien oft Nervensache, und die Nerven der jungen Spieler seien noch nicht die Besten. "Wir müssen kommende Woche unsere Hausaufgaben machen und auf Fehler der anderen hoffen", sagte Röhrig mit Blick auf den letzten Spieltag. Sollte der HSV dann weiterhin auf dem 14. Platz stehen, muss er in die Relegation gegen die anderen Drittletzten der Landesligen.

Lehnert - Otten, Kreitz, Damen (75.Kirchhoff), Nawroth, Pichierri (60.Drössert), Elm, Babic, Gumilar, Laschewski, Gerhardt

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