Langenfeld verbessert durch das Remis seine Chancen im Abstiegskampf.

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Langenfelds Jens Hülsen (l.) schirmt den Ball im Laufduell geschickt ab.

Langenfelds Jens Hülsen (l.) schirmt den Ball im Laufduell geschickt ab.

Simone Bahrmann

Langenfelds Jens Hülsen (l.) schirmt den Ball im Laufduell geschickt ab.

Langenfeld. Es war sicherlich kein Fußball-Leckerbissen, sondern ein hart umkämpftes Lokalderby zwischen dem HSV Langenfeld und VfB Hilden, in dem auf beiden Seiten zahlreiche gute Chancen nicht genutzt wurden. So stand am Ende ein 1:1 (1:0).

Da der bislangmit den Langenfelder punktgleiche Konkurrent Wersten 04 in Giesenkirchen 0:5 unterlag, konnte der HSV immerhin einen kleinen Vorteil im Kampf um den Klassenerhalt für sich verbuchen.

Das betonte auch Langenfelds Trainer Guido Röhrig, der von einem leistungsgerechten Unentschieden sprach, jedoch einschränkte: "Wir haben zu wenig Fußball gespielt.

Das können wir besser. Aber diesmal gilt das Sprichwort vom Spatzen in Hand." Seine Mannschaft war vom Anpfiff weg im Bild und unterstrich das mit der frühen 1:0-Führung durch Vincenzo Pichierri nach einem weiten Einwurf von Jens Hülsen (8.).

Die Hildener fanden erst nach einer knappen halben Stunde besser ins Spiel und hatten durch Geoffrey Reich die erste Gelegenheit zum Ausgleich (30.). Auf der Gegenseite aber zog Pichierri seinen Bewachern mehrmals davon, vergab jedoch zwei Riesenchancen zu einem beruhigenden Vorsprung für Langenfeld (33./42.).

Nach der Pause dreht Hilden auf und kommt direkt zum Ausgleich

Der VfB kam nach der Pause hellwach aus der Kabine und erzielte durch Eremias Ghebremedhin den Ausgleich (48.). Danach drohte dem HSV sogar eine Niederlage. Reich vergab aus nächster Distanz seine Chance zum 2:1 (49.).

HSV-Torwart Tobias Lehnert musste die gegnerische Führung durch eine Glanzparade nach einem 25-Meter-Schuss verhindern. Nach dem anschließenden Eckball rettete Andreas Gumilar für seinen schon geschlagenen Torwart auf der Linie (51.).

Allmählich aber bekam die Röhrig-Elf die Partie wieder in den Griff und raffte sich vor allem in der Schlussphase zu entschlossener Offensive auf. Da musste ein Hildener auf der Linie das 1:2 verhindern (85.), und schon in der Nachspielzeit verfehlte ein knallharter Distanzschuss von Hülsen das Hildener Tor nur knapp.

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