Langenfeld verliert zu Hause gegen Absteiger Linn.

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Vinzenzo Pichierri hatte die HSV-Führung auf dem Fuß.

Vinzenzo Pichierri hatte die HSV-Führung auf dem Fuß.

Stefan Fries

Vinzenzo Pichierri hatte die HSV-Führung auf dem Fuß.

Langenfeld. Einen völlig unerwarteten Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt erlitt der HSV Langenfeld durch die 1:2 (0:0)-Heimniederlage gegen Absteiger Linner SV. Da zu gleicher Zeit Wersten 04 beim SV Hilden-Nord gewann, Dormagen unterlag und Uedesheim nicht über ein Unentschieden hinauskam, machen vier Mannschaften den dritten Abstiegsplatz unter sich aus - der HSV hängt mittendrin.

Die Niederlage gegen den Tabellenletzten war keinesfalls unverdient. Das räumte selbst Trainer Guido Röhrig ein. "Ich hatte schon vor dem Anpfiff ein mulmiges Gefühl. Dennoch bin ich über die Leistung ziemlich perplex." Die Aktionen des HSV wirkten von Anfang an wenig durchdacht und entweder überhastet oder zu zögerlich im Abschluss. Im Spielaufbau fehlten die Ideen, unzählige Pässe landeten beim Gegner.

Rote Karte für Christian Engels

Vincenzo Pichierri und Daniel Gerhardt scheiterten mehrfach. So umspielte Pichierri zwei Gegner, ließ jedoch die günstige Schussposition ungenutzt (31.) Der in der Luft liegende Rückstand kam mit einem Doppelschlag (54./57.). Beiden Treffern gingen klare Abwehrfehler voraus. Der HSV schöpfte nach dem Anschlusstor von Michael Dahmen (63.) Hoffnung. Doch alle Versuche, wenigstens noch einen Punkt zu retten, blieben erfolglos. In der Schlussphase beantwortete Christian Engels ein Foul mit einer Tätlichkeit und sah ebenso Rot wie ein Linner Spieler.

HSV Langenfeld: Lehnert - Otten, Damen, Kreitz, Michel (63. Engels), Elm, Gumilar, Mollek (46. Laschewski), Drößert, Pichierri (78. Kirchhoff), Gerhardt

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