Vor dem Derby und nach der durchwachsenen Vorbereitung kennen Langenfeld und Hilden-Nord ihre Form nicht genau.

wza_1500x1055_632979.jpeg
Im Hinspiel erkämpfte Hilden-Nord (mit Pascal Weber am Ball) gegen den HSV einen Punkt. (Archiv

Im Hinspiel erkämpfte Hilden-Nord (mit Pascal Weber am Ball) gegen den HSV einen Punkt. (Archiv

Stefan Fries

Im Hinspiel erkämpfte Hilden-Nord (mit Pascal Weber am Ball) gegen den HSV einen Punkt. (Archiv

Hilden. Gleich am ersten Spieltag des neuen Jahres stehen sich am Sonntag (15 Uhr, Furtwängler Straße) der SV Hilden-Nord und der HSV Langenfeld im Landesliga-Nachbarschaftsduell gegenüber. "Die Vorbereitung lief aufgrund des Winterwetters nicht optimal. Aber wir wollen nicht klagen, konnten immerhin vier Spiele austragen. Das Handicap haben auch andere Klubs", sagt Nord-Trainer Thomas Knüfermann. "Bei allem Respekt vor dem HSV wollen wir natürlich erfolgreich starten. Wir haben Heimrecht, sind Tabellendritter und das soll auch am Sonntagnachmittag so bleiben."

"Auch wenn wir als Dritter sicherlich Favorit sind, werden wir die starken Langenfelder keineswegs unterschätzen."

ThomasKnüfermann, Trainer des SV Hilden-Nord

Thomas Knüfermann verhehlt zwar nicht, dass das spielerische Element in der Vorbereitung zu kurz kam, aber dafür sei sein Team konditionell topfit. Und dazu vollzählig. Da bleibt dem 41-Jährigen in Sachen Mannschaftsaufstellung, sieht man einmal von den gesetzten Spielern ab, auf einigen Positionen die Qual der Wahl. "Auch wenn wir als Tabellendritter sicherlich Favorit sind, werden wir die kämpferisch starken Langenfelder, die auch bei Standards zu beachten sind, keineswegs unterschätzen. Der Gegner machte uns schon beim 1:1 im Hinspiel arg zu schaffen", sagt der Nord-Trainer.

"Von einer geordneten Vorbereitung zur Fortsetzung der Meisterschaft kann keine Rede sein", sagt auch HSV-Trainer Guido Röhrig. Er musste wie alle anderen Mannschaften ständig improvisieren, weil der Platz selbst am Dienstag und Mittwoch erneut gesperrt war. Die Vorbereitungsspiele haben für Röhrig wenig Aussagekraft. Hilden-Nord ist ihm als Gegner jedoch durchaus willkommen, denn "nach diesem Spiel wissen wir, wo wir stehen". Sein Aufgebot kann mit dem des Gegners aufgrund einiger Ausfälle jedoch zahlenmäßig nicht mithalten. Tobias Kirchhoff ist für sechs Wochen in den USA, Abwehrspieler Björn Kreitz ist verletzt, ebenso Michael Mollek. So könnte Neuzugang Marian Zündorf (SSV Berghausen) zu seinem ersten Einsatz kommen. "Er wird uns mit Sicherheit im defensiven Mittelfeld verstärken", sagt der HSV-Trainer.

Der SV Hilden-Nord steht mit 29 Punkten und 34:26 Toren auf dem dritten Tabellenplatz - mit deutlichem Abstand nach oben. Der HSV Langenfeld ist Zwölfter (17 Punkte, 28:34 Tore).

Im Heimspiel hatte sich der HSV Langenfeld selbst um den Sieg gebracht. Trotz zahlreicher Chancen gelang den Langenfeldern nur ein Tor durch Stefan Laschewski. Nach einem Eckball 13 Minuten vor Schluss kam Hilden-Nord zum glücklichen Ausgleich. Das Spiel endete 1:1.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer