Gegen den VfR Neuss heißt es am Ende 2:2.

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Udo Wimmershoff wurde in der 69. Minute durch Geoffrey Reich ersetzt, der den entscheidenden Pass zum 2:0 gab.

Udo Wimmershoff wurde in der 69. Minute durch Geoffrey Reich ersetzt, der den entscheidenden Pass zum 2:0 gab.

Archiv Dirk Thomé

Udo Wimmershoff wurde in der 69. Minute durch Geoffrey Reich ersetzt, der den entscheidenden Pass zum 2:0 gab.

Hilden. Im Stadion an der Hammer Landstraße lief die Nachspielzeit, und der VfB Hilden wähnte sich gegen den VfR Neuss bereits als 2:1-Sieger. Doch dann foulte Simon Schweiger, der daraufhin die gelb-rote Karte gezeigt bekam, den eingewechselten Jerome van der Heusen. VfR-Kapitän Vincent Scheidemann verwandelte den fälligen Elfer zum 2:2 (0:0)-Endstand.

VfB-Trainer Michael Kulm: "Es war eine Partie mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. Zunächst dominierte Neuss das Spiel, hatte drei, vier klare Chancen. Nach dem Seitenwechsel machten wir offensiv mehr Dampf und lagen verdient vorne. Unter dem Strich geht das Remis sicher in Ordnung. Pech nur, dass wir den Ausgleich ganz am Ende kassieren."

In der ersten Halbzeit beherrschen die Neusser Ball und Gegner

Der Neusser Angreifer Gökhan Dalkiran verpasste die erste Möglichkeit (5.) und scheiterte später (26.) an Hildens Torhüter Sebastian Siebenbach, der zuvor (7.) auch das Duell gegen Kevin Scholz für sich entschied. Der VfR beherrschte Ball und Gegner und musste nur bei der durch Eremias Ghebremedhin (17. - Vorarbeit Martin Stelzner) vergebenen Gelegenheit kurz durchatmen.

Michael Kulm reagierte in der Pause, brachte mit dem die Defensive stabilisierenden Tim Dieckerhoff und Carlos Penan für die Offensive zwei frische Kräfte. So bestimmten in der Folge die Gäste die Richtung.

Ghebremedhin stand bei der ersten Chance in Hälfte zwei noch im abseits (51.), erzielte aber sieben Minuten darauf nach dem öffnenden Pass von Penan die Führung. Das 2:0 markierte Penan selbst auf Zuspiel des gerade eingewechselten Geoffrey Reich. Der VfB schien dem zweiten Saisonsieg entgegenzusteuern, wurde aber durch van der Heusen (82.) und dem finalen Elfer aus allen Träumen gerissen. Dabei hätte der an Torhüter Timo Brandes scheiternde Manuel Trebbin (77.) mit dem 3:0 alles klar machen müssen.

VfB Hilden: Siebenbach - Schweiger, Scholl, Kumpesa, Zimmermann (46. Dieckerhoff); Schulz (46. Penan), Frings, Ghebremedhin, Trebbin; Wimmershoff (69. Reich), Steltzner

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