Der VfB Hilden tritt beim Spitzenreiter FC Remscheid an. Trainer Michael Kulm hält ein Remis für realistisch.

Hilden. Am zwölften Spieltag trifft der beste Angriff (31 Tore) auf die stabilste Abwehr (6 Gegentreffer) der Fußball-Landesliga-Gruppe 2: Spitzenreiter FC Remscheid empfängt am Sonntag um 14.30 Uhr im Röntgenstadion (Wupperstraße) den VfB 03 Hilden. „Das ist schon eine große Herausforderung. Da müssen wir als stärkste Defensivmannschaft ganz besonders auf der Hut sein. Von der Papierform her sind wir Außenseiter, aber wir haben natürlich die Chance, etwas mitzunehmen. Ich werde meine Jungs nur an das mit 2:0 gewonnene Auswärtsspiel gegen den SC West erinnern“, sieht VfB-Coach Michael Kulm ein Remis als realistisches Ziel.

Aber der Coach weiß natürlich, dass der Klassenprimus nicht viel zulassen wird: „Unsere Chancenauswertung ist derzeit kaum ausreichend. Deshalb müssen wir bei den wenigen Möglichkeiten auf den Punkt hellwach sein. In den Übungseinheiten dieser Woche haben wir intensiv daran gearbeitet. Die Jungs müssen einfach wieder Spaß am Tore schießen bekommen.“

Nicht die Stürmer, sondern der Abwehrchef traf zuletzt

Da sind natürlich die besten Torschützen der vergangenen Saison wie der bisher viermal erfolgreiche Pascal Weber, Eremias Ghebremedhin und auch Youngster Patrick Percoco in der Pflicht. Rückblick: Das einzige Tor in den vergangenen drei Spielen erzielte beim 1:1 vor Wochenfrist gegen den FC Mönchengladbach Abwehrchef Marcel Bastians.

Dass Remscheid durchaus anfällig ist, zeigte zuletzt Aufsteiger Amern, der allerdings beim 3:3 eine 3:1-Führung aus der Hand gab. Der FCR bot besonders in der ersten Hälfte eine schwache Vorstellung, fand erst durch das Freistoßtor des nach längerer Verletzungspause eingewechselten Serkan Hacisalihoglu zum 2:3 einigermaßen in die Spur. Keine Frage, dass FCR-Trainer Stephan Brandt gegen den VfB eine konzentriertere Leistung verlangt, zumal Verfolger SC West nur einen Zähler weniger auf dem Konto hat.

Michael Kulm muss Rotsünder Markus Zimmermann ersetzen, während Florian Marx nach abgelaufener Sperre wieder im Kader steht. ER

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