Ausgerechnet im internen Langenfeld-Duell gegen Richrath geht es für den HSV um den den Klassenerhalt.

Nervenaufreibend bleibt die Saison für HSV-Trainer Guido Röhrig bis zum Ende. Im letzten Spiel geht es um den Klassenerhalt.
Nervenaufreibend bleibt die Saison für HSV-Trainer Guido Röhrig bis zum Ende. Im letzten Spiel geht es um den Klassenerhalt.

Nervenaufreibend bleibt die Saison für HSV-Trainer Guido Röhrig bis zum Ende. Im letzten Spiel geht es um den Klassenerhalt.

Stefan Fries

Nervenaufreibend bleibt die Saison für HSV-Trainer Guido Röhrig bis zum Ende. Im letzten Spiel geht es um den Klassenerhalt.

Langenfeld. Der Kampf um den Klassenverbleib in der Landesliga ist fast so spannend wie in der Bundesliga, auch wenn dazwischen ein halbes Dutzend Klassen liegt. "Ich war von Anfang an der Meinung, dass sich der Abstieg erst am letzten Tag entscheidet", sagt HSV-Trainer Guido Röhrig. Außer den Langenfeldern, die auf dem 14. Rang stehen, sind noch vier weitere Mannschaften nicht in Sicherheit.

Möglicherweise gibt es noch eine Relegation für den Drittletzten

Aber selbst wenn der HSV den drittletzten Platz nicht verlassen würde, böte sich ihm eventuell noch die Chance, in einer einfachen Relegationsrunde im Juni zwischen den 14. der drei Landesligagruppen das Klassenziel zu erreichen. Diese Relegation wird mit hoher Wahrscheinlichkeit fällig, wenn die SSVg Velbert in der Oberliga bleibt. Ironie des Schicksals: Ausgerechnet am letzten Spieltag stehen sich im Lokalderby die beiden Langenfelder Vertreter, der HSV und TuSpo Richrath, gegenüber.

Der HSV-Trainer Röhrig ist sicher, dass Richrath keinen Punkt verschenken wird: "Beide wollen gewinnen. Das ist doch ganz normal, bringt jedoch viel Brisanz mit sich." Röhrigs Mannschaft hat sich im Laufe der Saison zu einem Team entwickelt, das alle Voraussetzungen für diese Klasse erfüllt. Deshalb ist der Trainer überzeugt, dass es letztlich eine zweite Landesliga-Spielzeit für den HSV geben wird.

Egal, wie Richrath spielt, es ist verkehrt

Richraths Interims-Trainer Arno Gerdes beschreibt die Situation vor dem Langenfelder Schicksalsspiel treffend: "Wie wir auch spielen, wir machen es verkehrt. Gewinnen wir, haben wir den HSV in die Bezirksliga geschossen. Verlieren wir, wird sicher von Wettbewerbsverzerrung die Rede sein." Zu Recht weist Gerdes aber darauf hin, dass sich der HSV mit einem Sieg vorige Woche gegen Krefeld-Linn selbst hätte retten können.

Gerdes will mit seiner Mannschaft noch einen runden Saisonabschluss hinlegen und sich mit einem Sieg als verantwortlicher Trainer verabschieden. Unter Richraths neuem Trainer, Ganija Pjetrovic, wird er wieder die Rolle des Co übernehmen. Bis auf den rotgesperrten Michael Forisch und den weiter angeschlagenen Udo Dunyck steht TuSpo der komplette aktuelle Kader zur Verfügung.

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