Tobias Kirchhoff schießt beim 1:0-Sieg gegen Fischeln das goldene Tor.

Langenfeld. Tobias Kirchhoff war gerade fünf Minuten für den erschöpften Christian Engels als Sturmspitze im Spiel, als er einen Eckball von Andreas Gumilar aus spitzem Winkel zum Tor des Tages verwandelte (85.). Der HSV Langenfeld bereitete mit diesem Treffer zum 1:0 (0:0) dem VfR Krefeld-Fischeln eine Niederlage und sicherte seiner Mannschaft drei Punkte, die in der Endabrechnung Gold wert sein können.

Trainer Guido Röhrig schloss seine Spieler nach dem Schlusspfiff in die Arme. "Das war hoffentlich ein Schicksalssieg für uns." Von einem Leistungsunterschied zwischen Spitzenreiter und Abstiegsgefährdetem war nichts zu erkennen. Die Krefelder spielten umständlich nach vorn, so dass sich die HSV-Deckung um Michael Otten immer wieder formieren konnte. Sie wurde dabei auch von den offensiven Mittelfeldspielern wie Stefan Laschewski und sogar Engels unterstützt. Gefahr ging nur von den scharf getretenen Freistößen aus dem Mittelfeld aus.

Röhrigs Mannschaft war nicht nur abwehrstark, sondern besaß vor der Pause sogar die besseren Torchancen, doch konnten Engels zweimal mit einem Kopfball (14./36.) und Alexander Michel mit einem Flachschuss (30.) keinen Erfolg verbuchen.

Der HSV überstand eine kurze Drangperiode des VfR nach der Pause unbeschadet und bekam das Heft immer deutlicher in die Hand. Ein wenig Aufregung gab es um ein Abseitstor von Engels (56.). In der Schlussphase verfehlte Engels aus ganz spitzem Winkel das Tor, das der für ihn ins Spiel gekommene Kirchhoff schließlich traf.

Bereits in der Nachspielzeit verhinderte VfR-Torwart Till Kohnen mit einer Glanzparade nach einem Babic-Schuss sogar eine höhere Niederlage.

HSV Langenfeld: Betz - Kreitz, Dahmen, Michel, Otten, Elm, Gumilar, Laschewski (75. Mollek), Babic, Engels (80. Kirchhoff), Gerhardt (87. Rühe)

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