VfB-Spieler haben vor dem Spiel gegen Uedesheim schon den Pokalhit gegen den Wuppertaler SV im Hinterkopf.

Hilden. Erst über die Relegation schaffte der SV Uedesheim im Juni den Landesliga-Klassenerhalt. In der neuen Saison kletterte das Team von Trainer Ingmar Putz nach vier Spieltagen überraschend auf den ersten Tabellenplatz, um aber nach nur einem Zähler aus den zwei letzten Begegnungen wieder auf dem Boden der Tatsachen (Rang 6) zu landen.

Am Sonntag (15.30 Uhr, Hoffeldstraße) sind die Grün-Weißen beim VfB Hilden zu Gast. Die Platzherren wollen nach dem ersten Saisonsieg, dem 3:0 beim FCGrevenbroich-Süd, auch auf eigenem Platz den ersten Dreier einfahren - um die Werbetrommel für das Niederrhein-Pokalspiel am Mittwoch am Bandsbusch (19.30 Uhr) gegen den Regionalligisten Wuppertaler SV Borussia zu rühren.

Peter Waldinger hat den Gegner beobachtet

Und genau das ist der Punkt. "Irgendwie ist das Pokalduell sicher im Hinterkopf der Spieler. Aber das gilt es am Sonntag auszublenden. Wir müssen uns ganz auf Uedesheim und den Kampf um wichtige Meisterschaftspunkte fokussieren, können nach der Partie gerne über den WSV reden", macht VfB-Trainer Michael Kulm klar und stützt sich bei der taktischen Einstellung des Teams auf das Spiel am Sonntag auf die Informationen des Sportlichen Leiters Peter Waldinger, der die 2:3-Heimniederlage des SCÜ gegen Wersten beobachtete.

Kulm fordert gleiche Leidenschaft wie gegen Grevenbroich

Kulm, der nachdrücklich die Leistungen der Youngster Angelo Bello, Lars Burgwinkel, Leon Gutowski sowie die des aus der Zweiten nach oben geholten Massimo Schiavano lobte, fordert die gleiche Einsatzbereitschaft und Leidenschaft wie in Grevenbroich, als das Team für seinen "großen Aufwand verdientermaßen belohnt wurde". Da sich die zuletzt angeschlagenen Florian Marx und Daniel Mion in dieser Woche fit meldeten und auch Manuel Schulz wieder trainierte, bieten sich dem Übungsleiter mehr Alternativen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer