Trotz drückender Überlegenheit spielen die Sportfreunde 0:0.

wza_1500x846_552656.jpeg
Auch Baumbergs Timo Schumacher (r.) blieb gegen Grevenbroich der Torerfolg verwehrt.

Auch Baumbergs Timo Schumacher (r.) blieb gegen Grevenbroich der Torerfolg verwehrt.

Stefan Fries

Auch Baumbergs Timo Schumacher (r.) blieb gegen Grevenbroich der Torerfolg verwehrt.

Baumberg. Wenn das Spiel der Sportfreunde Baumberg gegen den 1. FC Grevenbroich-Süd (0:0) noch 90 Minuten gedauert hätte, das Ergebnis wäre vermutlich das gleiche geblieben. Zu fahrlässig gingen die Sportfreunde mit ihren Tormöglichkeiten um, und zu harmlos waren die Grevenbroicher mit ihren Angriffsbemühungen.

Necati Ergül und Patrick Dehn bieten sich schon früh erste Torchancen

Dabei begannen die Baumberger mit dem klar erkennbaren Willen, die schwache Leistung gegen den 1. FC Mönchengladbach vom vergangenen Wochenende vergessen zu lassen.

Bereits in der 5. Minute hatte Necati Ergül nach Vorarbeit von Youseff Kestha die erste Möglichkeit, verzog aber. Patrik Dehn mit einem Fernschuss (14.), den Grevenbroichs Torwart mit Mühe über die Latte lenkte und erneut Ergül (16.), der den Schlussmann anschoss, hatten weitere Möglichkeiten.

Nicht besser machte es in der 41. Minute Baumbergs Thorsten Merkel, der drei Meter vor dem Tor stehend den Ball am Pfosten vorbei schob.

Mit der Einwechslung von Kosta Knezevic und Fabian Nowak verstärkte Baumbergs Trainer Thomas Klimmeck im zweiten Spielabschnitt weiter seine Offensive. Die Baumberger Überlegenheit wurde auch immer deutlicher, reichte jedoch nur bis zur Strafraumgrenze. Spätestens dann liefen sich die Stürmer in der massiven Grevenbroicher Abwehr fest. So resultierten Möglichkeiten auch nur aus Fernschüssen von Kestha (63.) und Nowak (64.).

Hanft - Merkel, Kepper (45. Nowak), Schumacher, Necati (80. Rizelli), Hergesell, Kestha, Stanimirovic, Dehn, Cuskarevski, Andree (45. Knezevic)

Trotz aller Überlegenheit konnten sich die Sportfreunde bei ihrem Torwart Sascha Hanft bedanken, dass das Spiel nicht noch verloren ging. Bei zwei platzierten Fernschüssen des FC war er auf dem Posten und hatte dabei das Glück des Tüchtigen, als er im Nachfassen einen Ball kurz vor der Torlinie festhalten konnte.

Stark angesäuert äußerte sich Thomas Klimmeck über den Verlauf des Spiels: "Es kann nicht sein, dass wir gegen einen schwachen Gegner nicht einen Treffer erzielen. Meiner Mannschaft fehlt die Kreativität. Wir haben uns selbst die Räume eng gemacht und standen uns in vielen Situationen selbst im Weg."

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer