HSV-Trainer Guido Röhrig gehen zudem die Spieler aus.

Kaum eine Torchance hatte Langenfeld gegen den Aufsteiger VfB Solingen – hier vergibt Andre Köhler.
Kaum eine Torchance hatte Langenfeld gegen den Aufsteiger VfB Solingen – hier vergibt Andre Köhler.

Kaum eine Torchance hatte Langenfeld gegen den Aufsteiger VfB Solingen – hier vergibt Andre Köhler.

Dirk Thomé

Kaum eine Torchance hatte Langenfeld gegen den Aufsteiger VfB Solingen – hier vergibt Andre Köhler.

Langenfeld. Kein Zweifel: Der HSV Langenfeld macht die schwerste Krise seit dem Aufstieg in die Landesliga vor mehr als zwei Jahren durch. Die 0:4(0:0)-Niederlage gegen Aufsteiger VfB Solingen offenbarte die ganze Misere, in der die Mannschaft steckt.

Trainer Guido Röhrig ist derzeit nicht zu beneiden. Er hat gerade mal elf einsatzfähige Spieler, auf der Bank sitzt zum Beispiel Tobias Kirchhoff, der in Frankfurt arbeitet und nicht trainiert. Und wenn dann im Donnerstagstraining auch noch Christian Roßlenbroich mit einer Bänderverletzung ausfällt, gibt es keinen HSV-Angriff mehr, denn an Christian Engels’ Einsatz war (noch) nicht zu denken. Dieses Bild bot sich gegen die Solinger - von einer HSV-Mannschaft mit Landesliga-Niveau konnte unter solchen Bedingungen kaum noch die Rede sein, wie sehr sich jeder Einzelne auch mühte. Streng genommen hatte der HSV nicht eine einzige wirklich zwingende Chance, erst recht nicht, nachdem Kapitän Jens Hülsen mit einer gelb-roten Karte wegen Meckerns und einer anschließenden abfälligen Handbewegung nach 55 Minuten zum Duschen geschickt wurde.

Christian Hoffmann hält beim Stand von 0:2 einen Elfmeter

Da führten die Solinger durch ein Kopfballtor des Ex-Richrathers Daniel Lammich im Anschluss an eine Ecke unmittelbar nach dem Seitenwechsel 1:0 und erhöhten durch einen Heber von Serkan Gürdere auf 2:0 (63.). Der HSV gab sich dennoch nicht auf, warf alles nach vorn, ohne jedoch die stabile Abwehr der Solinger aushebeln zu können. Sie verpassten durch einen von Christian Hoffmann gehalten Elfmeter (81.) zunächst die höhere Führung, kamen jedoch noch durch Christopher Nötza (88.) und ein Eigentor von André Köhler, der einen Schuss unhaltbar abfälschte, zum vierten Treffer (90.+2).

C. Hoffmann, Gumilar, Hülsen, Lehnert (76. Dahmen), M. Hoffmann (68. Kirchhoff), Nozic, Zündorf, Hombach, Hannemann, Otten, Köhler

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