Nach zwei Siegen in Folge kassiert der 1. FC Wülfrath beim SV Hönnepel-Niedermörmter eine 0:2-Niederlage.

Begeistert war Frank Kurth von der Leistung seiner Mannschaft ganz und gar nicht.
Begeistert war Frank Kurth von der Leistung seiner Mannschaft ganz und gar nicht.

Begeistert war Frank Kurth von der Leistung seiner Mannschaft ganz und gar nicht.

Archiv Simone Bahrmann

Begeistert war Frank Kurth von der Leistung seiner Mannschaft ganz und gar nicht.

Wülfrath. "Der Sieg für Hönnepel geht in Ordnung. Das war das schlechteste Spiel, das ich von meiner Mannschaft in dieser Saison gesehen habe", urteilte FCW-Trainer Frank Kurth nach der 0:2 Niederlage (0:1) beim SV Hönnepel-Niedermörmter.

Damit endet am achten Spieltag eine Serie für Wülfrath. Bis dato hatte die Mannschaft vom Erbacher Berg in jedem Spiel einen Treffer erzielt. Doch am Sonntag gelang trotz der Rückkehr von Stürmer Ramiz Pasiov nichts Zählbares. So verlor der 1. FC Wülfrath nach zwei Siegen wieder.

Der FCW hat erst in der 87. Minute seine erste hochkarätige Torchance

"In der ersten Hälfte hatten wir das Spiel relativ gut kontrolliert", sagte Kurth. Doch in der 31. Minute gingen die Gastgeber nach einem Konter durch Sascha Schnecker in Führung. Das 0:2 folgte in der 57. Minute. Innenverteidiger Marco Menge, Martin Haschke und Torwart Oliver Haßler stimmten sich schlecht ab. Nutznießer dieser Situation war Dennis Thyssen, der mit seinem Treffer für die Vorentscheidung sorgte. "Danach war die Messe gelesen", so Kurth.

Zwar wechselte der Trainer im Anschluss drei Offensivspieler ein, doch zwingende Chancen entstanden trotzdem nicht. "In der 87. Minute hatten wir unsere erste hochkarätige Chance - das sagt schon alles. Wir hatten kollektiv zu viele Ausfälle. Geistig hat uns die Frische gefehlt", erklärte Kurth die Niederlage.

"Bei solchen Spielen erkennt man den Unterschied zwischen einer guten und einer Spitzenmannschaft."

Frank Kurth, Wülfrather Trainer

An einzelnen Spielern wollte er das Ergebnis nicht festmachen. "Ich erwarte von jedem Spieler, egal ob jung oder alt, dass er das Richtige macht. Wir spielen immerhin Verbandsliga." Dem Trainer wurde bereits zu Beginn der Partie klar, dass es für seine Mannschaft nicht einfach werden würde: "Hönnepel hat unser Spiel zerstört und das eigene Tor verteidigt. Wir haben es nicht geschafft, genug Druck zu machen."

1. FC Wülfrath

Haßler - Rauner, Menge, Haschke, Kauffeldt (65. Gollin) - Babic, Kizilarslan, Melis (80. Kraft), Arafkas, Stolzenberg (60.Sommer) - Pasiov

Der Gegner sei keine Übermannschaft gewesen, betonte Kurth. Immerhin hat seine Mannschaft bisher zwölf Punkte gesammelt. "Es war einfach kein guter Tag. Da bleibt man lieber im Bett. Bei solchen Spielen erkennt man der Unterschied zwischen einer guten und einer Spitzenmannschaft. Eine gute verliert solche Spiele. Eine Spitzenmannschaft holt dann noch einen Punkt", verdeutlichte Kurth, wo er seine Mannschaft sieht.

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