Der Trainer will die Wülfrather Damen bis in die Regionalliga führen. Er hat die nötige Erfahrung und ist auf einem guten Weg.

Dirk Koslat ist im dritten Jahr Trainer der Fußballerinnen des 1. FC Wülfrath. Diese Saison will er den Aufstieg, der vergangene Saison misslang, perfekt machen. (Archiv
Dirk Koslat ist im dritten Jahr Trainer der Fußballerinnen des 1. FC Wülfrath. Diese Saison will er den Aufstieg, der vergangene Saison misslang, perfekt machen. (Archiv

Dirk Koslat ist im dritten Jahr Trainer der Fußballerinnen des 1. FC Wülfrath. Diese Saison will er den Aufstieg, der vergangene Saison misslang, perfekt machen. (Archiv

Jürgen Venn

Dirk Koslat ist im dritten Jahr Trainer der Fußballerinnen des 1. FC Wülfrath. Diese Saison will er den Aufstieg, der vergangene Saison misslang, perfekt machen. (Archiv

Wülfrath. Im dritten Jahr ist Dirk Koslat nun Trainer der Fußballerinnen des 1. FC Wülfrath. Und der Erfolgscoach, der bereits die Garather Frauen aus der Kreisliga bis in die 2. Bundesliga führte, hängt ein weiteres Jahr am Erbacher Berg dran.

"Die Bedingungen sind hervorragend, es gibt kurze Wege zum Vorstand und ich will hier im Frauenbereich weiter etwas aufbauen", begründet er.

Einen längeren Vertrag als bis zum 30. Juni 2010 hält er dennoch für unnötig. Nicht nur, weil FCW-Vorsitzender Michael Massenberg ein Freund von Einjahresverträgen ist.

"Wenn es gut läuft, kann ich nach dem Jahr immer noch verlängern", sagt Koslat. "Und wenn nicht, dann hilft ein langer Vertrag auch nichts."

Die Wülfrather Damen stehen kurz vor dem zweiten Aufstieg

Und es sieht ganz danach aus, als sollten die FCW-Damen ihre Erfolgsgeschichte, die mit dem Aufstieg in die Landesliga begann, in diesem Jahr fortschreiben: Derzeit liegt seine Mannschaft mit drei Punkten Rückstand gegenüber Fuhlenbrock auf Rang zwei.

Und das mit der beeindruckenden Torbilanz von 65:9 - absoluter Spitzenwert der Liga. Am 8.Februar (13 Uhr) steigt das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter am Erbacher Berg.

Danach will der FCW wieder die Tabellenspitze zieren. "Dieses Jahr wollen wir in die Verbandsliga aufsteigen und mittelfristig in die Regionalliga", kündigt der Trainer selbstbewusst an.

In der Winterpause hat Koslat zweimal zugeschlagen: Die Ex-Bundesligaspielerin Heike Heise (Abwehr, KBC Duisburg) und Carina Ernst (Mittelfeld, ASC Ratingen-West) sind sofort für Wülfrath spielberechtigt.

Der Kader habe so viel Qualität, dass man sich im Falle des Aufstiegs nur "punktuell verstärken" müsse, sagt Koslat und schiebt nach:

"In der Verbandsliga wird es auch einfacher, jemanden zu bekommen, der schon höher gespielt hat. Und wesentlich teurer als die Verbandsliga werde die Regionalliga dann auch nicht mehr.

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