1. FC Wülfrath verliert 2:5 gegen Straelen.

Wülfraths Fasil Arafkas wurde zweimal übel gefoult.
Wülfraths Fasil Arafkas wurde zweimal übel gefoult.

Wülfraths Fasil Arafkas wurde zweimal übel gefoult.

Dirk Thomé

Wülfraths Fasil Arafkas wurde zweimal übel gefoult.

Wülfrath. Eigentlich wollte der 1.FC Wülfrath seinen Anhängern den ersten Heimsieg der Saison bescheren - eigentlich. Gegen den SV Straelen setzte es ein 2:5 (1:2)-Niederlage, die viele Anhänger sehr unzufrieden nach Hause gingen ließen. "Wenn es einen Schuldigen für die heutige Niederlage gibt, dann bin ich das", nahm FCW-Trainer Frank Kurth das Ergebnis auf seine Kappe und liefert auch gleich die Begründung mit.

"Ich habe Oliver Haßler (Stammtorwart, Anm. der Red.) gestattet während der Saison in Urlaub zu fahren. Wir hatten heute mit Patrick Grevenig einen Torwart im Tor, den wir auf Sicht geholt haben. Für ihn kam das Spiel zu früh."

Schlussmann Patrick Grevenig muss zwei Tore auf seine Kappe nehmen

Bei mindestens zwei Gegentoren machte Grevenig keine gute Figur. War er beim 0:1 (8.) durch Straelens Sebastian Clarke noch machtlos, hätte er den Freistoß von Danny Thönes aus 23 Metern parieren könne, da der Ball lange in der Luft war. So stand es nach 25. Minuten 1:2. Zwischenzeitlich hatte Ramiz Pasiov für den FCW ausgeglichen (21.). Auch beim 1:3 sah Grevenig nicht gut aus, als ihm ein Schuss von Samet Akarsu auf das kurze Eck zwischen den Armen durchrutscht (47.).

Im Anschluss waren die Wülfrather bemüht das Spiel noch einmal zu drehen, doch zum einen standen die Gäste aus Straelen jetzt sehr tief und zum anderen fehlte im Abschluss etwas Glück. So scheiterten Pasiov, Yannic Melis und Fasil Arafkas oft knapp. Kapitän Arafkas wird das Spiel wohl noch ein paar Tage in schmerzhafter Erinnerung haben, denn die Straelener stiegen zweimal gegen ihn überhart ein.

In der 83. Minute wurde die Partie entschieden, als Clarke einen Foulelfmeter zum 4:1 für Straelen verwandelte. Zwei Minuten später erzielte Pasiov sein zweites Tor, stieß dabei aber mit Straelens Torwart Marian Gbur zusammen und musste verletzt raus. Den alten Abstand stellte dann Akarsu (89.) wieder her, als er die gesamte Abwehr und den Torwart des FCW umspielte.

1. FC Wülfrath: Grevenig - Girsch, Menge, Haschke, Rauner - Melis, Kizilarslan (65. Sommer), Stolzenberg, Babic, Arafkas - Pasiov (86. Petrovic)

"Wir hatten das Spiel im Griff. Wir waren klar besser, waren aber in den entscheidenden Zweikämpfen zu zaghaft", urteilte Kurth. Auf den ersten Heimsieg der Saison werden die Anhänger des FCW also noch mindestens zwei Wochen warten müssen.

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer