Am drittletzten Spieltag kann der HSV den Ligaerhalt perfekt machen. Ein Sieg gegen das Schlusslicht Linner SV ist Pflicht, nachdem die Langenfelder in den vergangenen Wochen ihre Landesliga-Qualität eindrucksvoll nachgewiesen haben.

Langenfeld. Beim HSV Langenfeld herrscht vor dem Heimspiel gegen den Absteiger Linner SV (Sonntag, 15 Uhr, Burgstaße) Optimismus, dass die Mannschaft das Klassenziel erreicht. "Für uns ist es der erste Matchball, den wir auf alle Fälle nutzen wollen. Wenn irgend möglich, soll nicht erst im Derby gegen den TuSpo Richrath am letzten Spieltag der Klassenerhalt gesichert werden", meint HSV-Trainer Guido Röhrig.

Die Konstellation ist günstig, wie ein Blick auf die inzwischen stärker als der HSV gefährdete Konkurrenz verrät. So kann der SV Hilden-Nord gegen Wersten ebenso wertvolle Schützenhilfe leisten wie die Sportfreunde Baumberg, sollten sie einen Sieg aus Dormagen mitbringen.

Die Bayer-Elf liegt nur noch einen Punkt vor dem HSV, der sich durch das 1:0 vorigen Sonntag beim FC Grevenbroich-Süd mit 33 Punkten auf den 12. Platz verbessert hat.

Ein Sieg gegen das Schlusslicht Linner SV ist Pflicht, nachdem die Langenfelder in den vergangenen Wochen ihre Landesliga-Qualität eindrucksvoll nachgewiesen haben. Aus den letzten vier Spielen hat das Röhrig-Team zehn von zwölf möglichen Punkten geholt.

Gegen angriffsschwache Linner setzt Röhrig wohl auf einen Dreier-Sturm

Bei der Aufstellung hat der Trainer die Qual der Wahl, doch spricht alles dafür, dass er sich für die offensive Variante mit den drei gelernten Stürmern Gerhardt, Kirchhoff und Pichierri entscheidet: Denn der Gegner ist im Angriff besonders schwach, wie lediglich 21 Tore in 27 Spielen belegen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer