Patrick Percoco macht den 3:1-Sieg über Grevenbroich perfekt.

Die Nase vorn hatten Manuel Trebbin und der VfB.
Die Nase vorn hatten Manuel Trebbin und der VfB.

Die Nase vorn hatten Manuel Trebbin und der VfB.

Stefan Fries

Die Nase vorn hatten Manuel Trebbin und der VfB.

Hilden. Der VfB Hilden hat das Landesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Grevenbroich-Süd mit 3:1 (1:1) gewonnen und sich durch den ersten Sieg in diesem Jahr ein komfortables Polster auf die Abstiegszone verschafft. Aber hinter den nüchternen Zahlen verbirgt sich eine besondere Geschichte. In der 70. Minute wechselte VfB-Trainer Michael Kulm A-Junior Patrick Percoco ein, der die Partie entscheiden sollte. Erst vier Minuten auf dem Feld schloss der „Joker“ die klasse Vorarbeit von Pascal Weber, der sich energisch im Zweikampf gegen Michael Kuhn behauptete, zum 2:1 ab und war auch in der 84. Minute zur Stelle, als Süd-Torhüter Patrick Pelikan stark gegen den allein vor ihm auftauchenden Weber parierte, aber gegen Percocos Nachschuss machtlos war.

„Patrick schoss schon im Vorspiel beim 12:0-Sieg der A-Junioren gegen Unterbach drei Tore und hat sich auch bei uns, trotz einer Ellbogenverletzung, toll eingebracht“, freute sich Michael Kulm über den gelungenen Schachzug und ergänzte: „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht richtig ins Spiel gefunden, umso wichtiger war deshalb der späte Ausgleich. Im zweiten Abschnitt nahmen wir dann aber die Zweikämpfe an und machten offensiv mehr Druck. Am Ende ist der Sieg verdient.“

Die erste Hildener Chance nach einem Freistoß von Manuel Trebbin bot sich Marcel Bastians, der den Ball über die Latte bugsierte (6.). Eine Minute vor der Pause war der VfB-Kapitän treffsicherer, köpfte den Freistoß von Fabian zur Linden zum Ausgleich ein und egalisierte damit die Grevenbroicher Führung aus der 29. Minute. Da ließ Sebastian Siebenbach einen haltbaren Distanzschuss aus den Händen gleiten, und David Rittmann staubte zur Führung für den Vorletzten ab. Der VfB-Keeper machte seinen Patzer spätestens beim Freistoß von Grevenbroichs Jens Jungverdorben aber wieder wett (88.), dessen Teamkollege Ceyhan Altunbas in der Schlussminute mit Rot vom Platz musste. ER

Siebenbach – Zimmermann, Bastians, Frings, Marx (58. Petti); Schweiger, zur Linden, Röttgen (45. Gutowski), Ghebremedhin, Trebbin (70. Percoco); Weber

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