Fussball-Kreispokal: Der eine Klasse höher spielende SC Düsseldorf-West bestraft im Halbfinale die Hildener Fehler und gewinnt 6:3.

Hildens Dominik Donath (l.) springt höher als sein Düsseldorfer Gegenspieler. Doch unterm Strich reichte es für den SV Nord nicht.
Hildens Dominik Donath (l.) springt höher als sein Düsseldorfer Gegenspieler. Doch unterm Strich reichte es für den SV Nord nicht.

Hildens Dominik Donath (l.) springt höher als sein Düsseldorfer Gegenspieler. Doch unterm Strich reichte es für den SV Nord nicht.

Dirk Thomé

Hildens Dominik Donath (l.) springt höher als sein Düsseldorfer Gegenspieler. Doch unterm Strich reichte es für den SV Nord nicht.

Hilden. Die Partie war kaum acht Minuten alt, da lag der SV Hilden-Nord im Kreispokal-Halbfinale gegen den SC Düsseldorf-West durch das Abstaubertor von Kapitän Dennis Rossow bereits 0:1 zurück. Schließlich siegte der Niederrheinliga-Sechste SC West mit 6:3 (4:2).

Hildens Trainer Stanetzky ärgert sich über Aussetzer der Abwehr

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sahen die Zuschauer an der Furtwängler Straße in Hilden einen munteren Schlagabtausch, den die Oberkasseler keineswegs so deutlich bestimmten, wie es das Ergebnis glauben macht. Sven Kühnen, der Sportliche Leiter des SC West: "Wir haben die Fehler in der gegnerischen Deckung konsequent genutzt."

Nord-Trainer Ferdi Stanetzky ärgerte sicht erneut über genau diese Aussetzer in seiner Abwehr: "Von den sechs Gegentoren waren drei Gastgeschenke. Wie schon am Sonntag für den HSV Langenfeld, ist es derzeit einfach, gegen uns Tore zu erzielen. Zumindest aktuell fehlt uns hinten die Qualität."

Angreifer scheitern immer wieder an Torwart-Routinier Uwe Roscher

Die Hildener versuchten nach der Ampelkarte gegen den Düsseldorfer Jannick Florenz (54.) das Blatt in der verbleibenden Spielzeit zwar noch zu wenden, doch zu mehr als der Ergebniskorrektur durch den eingewechselten Markus Rychlik (3:5, 79.) reichte es nicht, da auf Düsseldorfer Seite Gengo Seta (74.) und ganz am Schluss der das halbe Dutzend vollmachende Marvin Rossow (87.) für klare Verhältnisse sorgten.

Zwischenzeitlich scheiterten Pascal Weber (57.) und Rychlik (69./83.) am klasse reagierenden Uwe Roscher, dem 45-jährigen Torwarttrainer des SCW.

Auch SVN-Keeper Markus Mlitzke, am 0:1 nicht ganz schuldlos, vereitelte mehrere klare Möglichkeiten der Gäste. Die Phase nach dem 1:1 (19.) durch einen Heber von Peter Cyrys war die stärkste Zeit der Norder. So hätte der an Roscher scheiternde Alfred Ziegler die Führung erzielen müssen (28.), ehe im direkten Gegenzug Sebastian Schweers das 2:1 markierte.

"Anfängerhaft" kritisierte Stanetzky lauthals seine orientierungslose Defensive, die auch bei den Treffern von Lukas Marzok (34.) und Jorge de Matos (39.) offen wie ein Scheunentor wirkte. Der Halbzeitstand (41.) ging nach Vorarbeit von Dominik Donath auf Zieglers Konto.

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