Der SV Nord gewinnt das Hildener Stadtderby mit 2:0. Beide Trainer sind mit der Leistung ihrer Mannschaften zufrieden.

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Die Entscheidung im Derby: Stefan Schaumburg (2. v. r.) erzielt das 2:0 für Hilden-Nord. VfB-Torwart Sebastian Siebenbach hat keine Chance.

Die Entscheidung im Derby: Stefan Schaumburg (2. v. r.) erzielt das 2:0 für Hilden-Nord. VfB-Torwart Sebastian Siebenbach hat keine Chance.

Dirk Thomé

Die Entscheidung im Derby: Stefan Schaumburg (2. v. r.) erzielt das 2:0 für Hilden-Nord. VfB-Torwart Sebastian Siebenbach hat keine Chance.

Hilden. 350 Zuschauer, tolles Fußballwetter und ein spannendes Spiel - das Landesligaderby zwischen dem VfB Hilden und dem SV Hilden-Nord erfüllte alle Erwartungen. Besonders die der Nord-Fans, die nach dem Abpfiff den 2:0 (1:0)-Sieg ihrer Elf bejubelten.

SVN-Trainer Thomas Knüfermann urteilte bei der Pressekonferenz: "Das 2:0 war unter dem Strich verdient, auch wenn der VfB phasenweise mehr Ballkontakte hatte. Aber wir haben mehr Leidenschaft und kämpferischen Einsatz in die Waagschale geworfen. Als Belohnung gibt’s am Dienstag und Donnerstag trainingsfrei."

Sein Gegenüber Michael Kulm kommentierte: "Das war trotz der Niederlage eine gute Leistung meiner Jungs. Wir hatten mehr Ballbesitz und uns dabei gute Chancen herausgearbeitet. Die beiden Gegentore waren in ihrer Entstehung vermeidbar."

Julian Bumbullies trifft zum 1:0 und erzielt seinen 18. Saisontreffer

Die ersten Highlights setzten die Norder. Der an alter Wirkungsstätte hochmotivierte Julian Bumbullies scheiterte am glänzend reagierenden Torhüter Sebastian Siebenbach (3.), erzielte aber drei Minute später mit seinem 18. Saisontor das 1:0. Die Situation zuvor schien für den VfB bereits geklärt, ehe Stefan Schaumburg an den Ball kam, Siebenbach dessen Flachschuss zu kurz abwehrte und Bumbullies abstaubte.

Gleich im Gegenzug parierte Sebastian Herweg mit einem Reflex gegen Udo Wimmershoff. Bis zur Pause überließen die Norder dem Gegner weitgehend die Initiative. "Wir stehen zu weit weg", kritisierte Knüfermann seine Elf, die bis auf die Gelegenheiten von Manuel Schulz (16./ 24.) aber nichts zwingendes zuließ.

Siebenbach - Scholl, Schweiger, Bastians, Petti (75.Steltzner); Schulz, Wimmershoff, Frings, Trebbin (60. Ghebremedhin); Mion (67. Benedyk), Penan

Herweg - Tosun (62. Ziegler), Köppen, Schmetz, Kremer (76. Aztout); Kaiser, Salvador, Schaumburg, Nötza, Donath; Bumbullies (75. Weber)

Auch nach der Halbzeit hatte der VfB anfangs optische Vorteile - ohne dafür belohnt zu werden: Der Kopfball von Henning Scholl nach Manuel Trebbins Freistoß klatschte nur gegen den Innenpfosten (58.). Für die Gäste ein Weckruf, denn zwei Minuten später parierte Siebenbach gegen Dominik Donath, bevor der Nord-Kapitän den Ball im Nachschuss an den Querbalken setzte.

Das Derby nahm nun wieder Fahrt auf. Bumbullies prüfte Siebenbach (61.), ehe die Entscheidung (74.) durch einen Treffer fiel, der beim "Tor des Monats" durchaus Chancen gehabt hätte. VfBs Eremias Ghebremedhin rutschte bei einem Freistoß weg, Claudia Salvador fing den Ball ab und schickte Schaumburg auf die Reise: Der besonders im zweiten Abschnitt stark spielende 21-Jährige schloss sein Solo über den halben Platz mit einem unhaltbaren Flachschuss ab.

Riesenfreude beim SVN, der die Führung behauptete, da weder die VfB-er Schulz (80.) und Krzysztof Benedyk (86.) noch der für Bumbullies gekommene Pascal Weber (84./ 90.+1) ihre Chancen nutzten.

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