Der SV Hilden-Nord schlägt den VfR Neuss mit 3:1 und bleibt Erster.

Nicht zu stoppen war Julian Bumbullies beim 3:1-Sieg des Landesligisten SV Hilden-Nord gegen den VfR Neuss.
Nicht zu stoppen war Julian Bumbullies beim 3:1-Sieg des Landesligisten SV Hilden-Nord gegen den VfR Neuss.

Nicht zu stoppen war Julian Bumbullies beim 3:1-Sieg des Landesligisten SV Hilden-Nord gegen den VfR Neuss.

Dirk Thomé

Nicht zu stoppen war Julian Bumbullies beim 3:1-Sieg des Landesligisten SV Hilden-Nord gegen den VfR Neuss.

Hilden. "Wir mussten uns den am Ende doch redlich verdienten Sieg hart erarbeiten. Neuss war der erwartet unangenehme Gegner. Als wir nach der Pause auf zwei Sturmspitzen umstellten, lief es besser, und vor allen Dingen hat die Einwechselung von Julian Bumbullies voll gegriffen", urteilte SV Hilden-Nords Trainer Thomas Knüfermann nach dem 3:1(0:0)-Heimsieg gegen den VfR Neuss in der Fußball-Landesliga. Sein Kollege Jörg Ferber hätte am liebsten die letzten zehn Minuten der Partie ’rausgeschnitten: "Bis dahin haben wir im Rahmen unserer Möglichkeiten ordentlich Fußball gespielt."

Der Spitzenreiter bot zwar über die 90 Minuten keine Galavorstellung, war aber in der Lage, nach einer bis dahin eher bescheidenen Vorstellung in der Schlussviertelstunde noch einmal richtig Druck auf den Gegner auszuüben. Und das in der Person des eingewechselten Julian Bumbullies. Der lange verletzte "Joker" köpfte, gerade eine Minute auf dem Feld, die präzise Linksflanke von Kapitän Dominik Donath zur Führung ein (74.) und überwand VfR-Keeper Frank Lindenau, der den ersten Versuch noch parierte, im Nachschuss zum 2:0 (79.).

Aufatmen beim Tabellenführer, der sich lange Zeit schwer tat, den aus einer kompakten Abwehr oft mit Kontern gefährlich nach vorne stoßenden Gast unter Kontrolle zu bekommen. Torhüter Sebastian Herweg, hinterher von seinem Coach gelobt, rettete den Platzherren durch drei Glanztaten (15., 26., 32.), das "zu Null" in die Pause, da vorne Stefan Schaumburg (23.) und Tobias Schössler, der nach einer Lindenau-Parade gegen Alfred Zieglers Schuss, den Pfosten traf (42.), den Ball nicht unterbrachten. Aber das war in der Schlussphase, als Matthias Castens das Zuspiel von Agyeman Baffour zum 3:0 nutzte (83.) und Dimitrios Manaridis für die wacker kämpfenden Neusser den Ehrentreffer erzielte (88.), kein Thema mehr.

SVN: Herweg - Oliveira (80.Baffour), Köppen, Kremer, Schmetz (35. Schössler); Ziegler (73. Bumbullies), Nendza, Schaumburg, Salvador, Donath; Castens

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