05/06 schlägt den direkten Konkurrenten Wersten 5:2.

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Kaum zu stoppen war Ivan Solida (l.), der gleich zwei Tore zum Hildener Erfolg beisteuerte.

Kaum zu stoppen war Ivan Solida (l.), der gleich zwei Tore zum Hildener Erfolg beisteuerte.

Dirk Thomé

Kaum zu stoppen war Ivan Solida (l.), der gleich zwei Tore zum Hildener Erfolg beisteuerte.

Hilden/Langenfeld. Am vorletzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga (Gruppe eins) zog die SpVg. Hilden 05/06 den Kopf endgültig aus der Schlinge. Mit dem 5:2 (0:1)-Heimsieg gegen den SV Wersten 04 machte das Team von Christian Trummel den Klassenerhalt perfekt.

„Uns allen ist heute mehr als nur ein Stein vom Herzen gefallen. Das war über eine Stunde lang richtig viel Arbeit, denn mit dem frühen 0:1-Rückstand war unser Matchplan schnell über den Haufen geschworen. In der zweiten Halbzeit war es das dann aber eine starke Leistung meiner Mannschaft, die schließlich völlig verdient gewonnen hat“, urteilte der glückliche 05/06-Coach.

Süder zeigen Einsatzwillen und Laufbereitschaft

Nach dem 0:1 durch Dennis Hanuschkiewitz (zweite Minute) dauerte es fast 30 Minuten, bevor die Süder wieder Ordnung in ihr Spiel bekamen. Bei der einzig zwingenden Chance vor der Pause (40.) traf Marc Schleger den Pfosten. In der zweiten Hälfte wollten es die Einheimischen wissen, überzeugten durch Einsatzwillen und Laufbereitschaft.

Schleger köpfte nach einem Freistoß von Bartek Pawliczek zum 1:1 ein (56.). Fünf Minuten darauf die Führung durch Daniele Varveri, bis dann die Trummel-Elf mit dem Doppelschlag von Sebastian Tiburtius (66.) und Ivan Solida (67.) die Weichen auf Sieg stellte. Wersten verkürzte auf 2:4 (76.), doch spätestens mit dem letzten Tor des Tages (90.), dem an Freund und Feind vorbei segelnden Freistoß von Solida, war der Klassenerhalt gesichert.

Langenfeld unterliegt Mündelheim 1:2

Das vorletzte Saisonspiel hat der HSV Langenfeld mit 1:2 (1:0) gegen den TuS Mündelheim verloren. Die Mannschaft von Trainer Oliver Fecker, der frühzeitig seinen Rücktritt zum Ende der Saison bekannt gegeben hatte, steht schon länger als Absteiger fest und will die Saison zumindest nicht als Letzter beenden.

Angenendt, Dieckerhoff, Pietkun (76. Patzer), Schleger, Gies, Pawliczek, Lier (65. Tiburtius), Solida, van Bonn, Oehms (46. Varveri), Wachsmann

Wölkert, Anakhrouch, Hansmann, Schulz, Brause, Leichner (56. Büngen), Rosslenbroich, Dahmen, Ogon, Bumba (46. Hahn), Kumukov

„Leider hat der Schiedsrichter heute nicht seinen besten Tag erwischt. Ich kann nicht verstehen, warum er da so ein Kartenfestival veranstaltet und das Spiel somit völlig chaotisch war“, sagte ein aufgebrachter Fecker nach der Partie. Der HSV begann gut, und es entwickelte sich eine muntere Begegnung. Bereits in der sechsten Minute ging Langenfeld durch Benjamin Brause in Führung.

Mündelheim kam kaum zu nennenswerten Chancen, und so ging es mit einem 1:0 in die Pause. Nach dem Wechsel überschlugen sich die Ereignisse. Rote Karten auf beiden Seiten sorgten für einen Bruch im Spiel der Gastgeber. Mündelheim fand besser in die Partie und drehte die Begegnung durch zwei Kontertore (74./83.). Auch nach dem Abpfiff blieb es hektisch. Torwart Oliver Wölkert sah zudem noch nachträglich die rote Karte.

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