Landesliga: VfB Hilden zieht gegen Aufsteiger TSV Eller 04 mit 1:3 (1:1) den Kürzeren.

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Kampfstark präsentierte sich Hildens Sven Röttgen (rechts), doch auch er konnte die 1:3-Niederlage gegen Eller nicht verhindern.

Kampfstark präsentierte sich Hildens Sven Röttgen (rechts), doch auch er konnte die 1:3-Niederlage gegen Eller nicht verhindern.

Dirk Thomé

Kampfstark präsentierte sich Hildens Sven Röttgen (rechts), doch auch er konnte die 1:3-Niederlage gegen Eller nicht verhindern.

Hilden. Die Heimpremiere des Fußball-Landesligisten VfB Hilden ging mit 1:3 (1:1) gegen den starken Aufsteiger TSV Eller 04 daneben. "Wir haben nur in der ersten Halbzeit das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Nach dem frühen 1:2 fehlte bei uns die nötige Gegenwehr. Der Ausfall unseres torgefährlichsten Spielers Carlos Penan war nicht zu kompensieren. Der Sieg der Gäste ist verdient", erkannte VfB-Coach Michael Kulm neidlos den ersten Saison-Dreier der Gäste an.

Kulm-Elf hält bis zur Pause mit viel Einsatz dagegen

Sein Kollege Uwe Ordelheide hat es innerhalb von wenigen Wochen verstanden, aus einer Ansammlung guter Einzelspieler ein zumindest in den zweiten 45 Minuten kompakt auftretendes Team zusammenzustellen. Prunkstück der Gäste: Das Mittelfeld mit Vitale Gelzer, Lukas Marzok und dem im zweitem Abschnitt eingesetzten Marvin Rossow. Bis zur Pause hielt der VfB noch mit viel Einsatz dagegen, verzeichnete durch den Freistoß von Manuel Trebbin, den Torhüter Patrick Iwersen glänzend parierte (4. Minute), den Kopfball von Manuel Schulz (9.) und den ebenfalls an Iwersen scheiternden Pascal Weber (20.) gute Chancen.

In der Folge drückte Eller dem Derby mit kontrolliertem Passspiel mehr und mehr seinen Stempel auf. Als dann Daniel Mion nach Trebbins Steilpass die Führung markierte (31.), schien der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Doch der TSV ließ sich nicht beirren, glich, nachdem Hildens guter Schlussmann Timo Kruntorad gegen Florian Körs noch gerettet hatte, durch einen Abstauber-Kopfball von Soner Dirim zum 1:1 aus (44.). Fünf Minuten nach der Pause fiel dann die Vorentscheidung durch einen abgefälschten Schuss des erst kurz zuvor eingewechselten Marvin Rossow.

Im Anschluss war Eller weitgehend Chef im Ring, spielte seine individuellen Qualitäten aus, während der VfB bis auf den kampfstarken Sven Röttgen im Mittelfeld zu wenig Initiative entwickelte, um die Partie noch zu wenden. Einzig der Kopfball von Weber an den Außenpfosten nach Flanke von Markus Zimmermann (57.) sorgte für Aufregung im TSV-Strafraum. Auf der Gegenseite trafen Dirim (70.) und Rossow (74.) ebenfalls Aluminium, ehe der starke Marzok (81.) endgültig alles klar machen konnte.

Kruntorad - Schulz, Bastians, Frings, Marx (66. Petti); Zimmermann (62. Scholl), Röttgen, Dieckerhoff (46. Burgwinkel), Trebbin, Weber; Mion

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