Wülfrath siegt in vier von fünf Testspielen.

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Haris Babic (r.) verlor mit dem FCW das Hinspiel. Archiv

Haris Babic (r.) verlor mit dem FCW das Hinspiel. Archiv

Stefan Fries

Haris Babic (r.) verlor mit dem FCW das Hinspiel. Archiv

Wülfrath. Nach dem Niederbergischen Hallenmasters und fünf Testspielen wird es für den FC Wülfrath am Sonntag wieder richtig ernst. Beim SC Kapellen steht der Rückrundenauftakt der Fußball-Niederrheinliga bevor (14.30 Uhr). Das Hinspiel hatte Kapellen 2:1 gewonnen. Auch am zweiten Spieltag waren die Grevenbroicher erfolgreich. Im folgenden Spiel setzte es mit einem 1:6 gegen Oberhausen eine mehr als deutliche Niederlage.

Damit begann der Abstieg der von Ex-Profi Markus Anfang trainierten Mannschaft. Zwischenzeitlich lag sie auf dem letzten Platz. Kurz vor der Winterpause berappelte sich Kapellen und steht jetzt auf Rang 13. Bei den Wülfrathern lief es fast umgekehrt. Der Saisonstart verlief etwas holprig, doch nach wenigen Spielen schien sich die Mannschaft gefunden zu haben und etablierte sich im oberen Drittel. Derzeit steht sie auf Rang sieben.

Im Gegensatz zu manch anderen Mannschaften nutzten die Wülfrather die Winterpause für viele Testspiele. Von den fünf wurde nur das gegen die U19 des Wuppertaler SV verloren. Ein Sieg gegen Kapellen würde den Wülfrathern die Chance eröffnen, in der Tabelle ein paar Plätze zu klettern.

Dabei wird Merveille Kalala keine Rolle mehr spielen. Er war erst im Laufe der Saison gekommen und hatte mit einem sehenswerten Tor im Testspiel gegen Bochum für Aufsehen gesorgt. Doch seit Wochen hat keiner der Verantwortlichen Kontakt zu ihm. „Wir haben mehrfach versucht, ihn zu erreichen, ohne Erfolg. Er hat sich weder per Telefon, SMS oder E-Mail bei uns gemeldet“, sagt Wülfraths Trainer Frank Kurth. Für ihn bietet ein solches Verhalten keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit.

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