Der Trainer des FC Wülfrath ist zufrieden mit dem Verlauf der Vorbereitung und kann sich auch eine Verlängerung seines Vertrages vorstellen.

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Wülfraths Trainer Frank Kurth ist mit der Situation beim 1. FCW sehr zufrieden und plant auch schon für die nächste Spielzeit.

Wülfraths Trainer Frank Kurth ist mit der Situation beim 1. FCW sehr zufrieden und plant auch schon für die nächste Spielzeit.

Simone Bahrmann

Wülfraths Trainer Frank Kurth ist mit der Situation beim 1. FCW sehr zufrieden und plant auch schon für die nächste Spielzeit.

Wülfrath. Nicht auf das bisher positive Resümee der Winterpause schauen, sondern konzentriert auf das erste Meisterschaftsspiel am 8. Februar hinarbeiten - so lautet die Marschrichtung beim Fußball-Niederrheinligisten 1.FC Wülfrath im noch jungen Fußballjahr 2009.

Nach dem erfreulichen Erfolg bei den eigenen "Bergischen Hallenmasters" spricht FC Wülfrath Coach Frank Kurth von einer ordentlichen Einstellung seiner Spieler im Training: "Die Mannschaft zieht an einem Strang. Jedem Spieler ist der Wille anzumerken, sich einen Platz in der Startformation zu sichern".

Knapp vorbei am angepeilten einstelligen Tabellenplatz

Auch ein ordentlicher dritter Platz beim Hallenturnier am vergangenen Sonntag bei Bayer Wuppertal stimmt den Trainer zufrieden: "Wir haben die Ligakonkurrenz WSV II und Cronenberg hinter uns gelassen". In den verbleibenden drei Wochen stehen ein gestrafter Trainingsplan und einige Testspiele an.

Zur Winterpause konnte der Niederrheinligist seiner Zielvorgabe, einen einstelligen Tabellenplatz einzufahren, nicht ganz gerecht werden. Derzeit finden sich die Wülfrather auf dem zehnten Rang wieder, können aber durch das Nachholspiel gegen Viersen an Tabellenachbar Victoria Goch vorbeiziehen. "Es ist eine starke Liga, das wussten wir vor Saisonbeginn. Hinzukommend musste sich die Mannschaft durch die Verjüngung des Kaders erst wieder neu finden. Wir sind mit diesen Reihen aber auf jeden Fall in der Lage, die Klasse zu halten", erklärt Kurth, der bis auf Keeper Jürgen Warniek (von der SSVgVelbert) keine Neuverpflichtungen verkünden kann.

FCW schaut sich weiter auf dem Spielermarkt um

Der FCW werde sich aber weiterhin auf dem Markt umschauen und nach Verstärkungen suchen, versicherte Kurth. "Das eine oder andere Gespräch haben wir in den letzten Wochen geführt. Doch wir haben immer gesagt, dass wirklich alles passen muss", schildert er die Situation.

Dies gelte vor allem auch im Hinblick auf die kommende Saison, in der Frank Kurth, dessen Vertrag mit dem Ende der Spielzeit ausläuft, sich durchaus vorstellen könnte, weiterhin das Geschehen am Erbacher Berg zu diktieren. Weder an Motivation noch an Leidenschaft fehlt es dem früheren Bundesligakeeper. "Bei diesem positiven Arbeitsklima macht es Spaß, die Mannschaft zu trainieren. Mit einigen Neuverpflichtungen kann diese Mannschaft durchaus den Sprung in die NRW-Liga schaffen", erklärt der Trainer seine Planung.

Unterschrieben sei bisher noch nichts, aber es erfordere dank der guten Kommunikation nur ein kurzes Gespräch mit FCW-Boss Michael Massenberg. "Das wird keine große Sache werden", erklärt Kurth. Darüberhinaus unterstreicht er die Harmonie mit Co-Trainer Andreas Berkenkamp und wünscht sich auch eine Zusage seinerseits für das kommende Jahr.

Für die verbleibenden Saisonspiele ausfallen wird definitiv Daniele Varveri. Seine Knorpelverletzung am Knie zwingt den Offensivmann zu einer weiteren Operation, wie der Vereinsarzt von Bayer Leverkusen diagnostizierte. Ob Varveri überhaupt wieder die Fußballschuhe schnüren kann, ist ungewiss.

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