Wülfrather Trainer hat seinen Vertrag verlängert.

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Frank Kurth blickt optimistisch in die Zukunft. (Archiv

Frank Kurth blickt optimistisch in die Zukunft. (Archiv

Simone Bahrmann

Frank Kurth blickt optimistisch in die Zukunft. (Archiv

Wülfrath. Nachdem das erste der beiden Heimspiele in Folge (vergangene Woche gegen den TVJahn Hiesfeld) abgesagt wurde, stehen die Vorzeichen für die Niederrheinliga-Partie gegen den 1. FC Viersen (Sonntag, 15 Uhr) erneut nicht optimal. Am Sonntag soll kurz vor dem Anpfiff entschieden werden, ob die Begegnung stattfindet. Nach Einschätzung der Verantwortlichen am Erbacher Berg stehen die Chancen bei 50 Prozent.

"Es waren kurze Gespräche. Beide Parteien waren sich schnell einig und wollen die harmonische Zusammenarbeit fortsetzen."

Michael Massenberg, 1. Vorsitzender 1. FC Wülfrath

Nach dem erfolgreichen Auftakt in Wuppertal vor zwei Wochen möchte der 1. FC Wülfrath den Schwung mitnehmen. "Wenn wir punkten wollen, dann müssen wir so spielen wie beim WSV", sagt das Trainergespann Frank Kurth und Andreas Berkenkamp. Dies habe der Test in dieser Woche gegen den Landesligisten VfB Hilden gezeigt. Nachdem die Startformation im ersten Durchgang nicht über ein 0:0 hinaus gekommen war, ging die mit Reservespielern ausgestattete Formation in der zweiten Halbzeit mit 0:3 unter. Der Trainer will das Freundschaftsspiel nicht überbewerten, mahnt jedoch: "Wenn wir mit der gleichen Einstellung am Sonntag auflaufen, wird es sehr schwer für uns. Wir spielen gegen einen direkten Konkurrenten aus der unteren Tabellenregion. Da müssen wir alles dransetzen, um die Punkte im Rheinkalkstadion zu behalten."

Nach einem guten Saisonstart spielt Viersen gegen den Abstieg und startete mit zwei Niederlagen in das Jahr. Andreas Berkenkamp erinnert sich an eine dicht gestaffelte Defensive, die seiner Elf im Hinspiel gegenüberstand. "Wir müssen geduldig zu Werke gehen und über die komplette Distanz auf unsere Chance warten", so die taktische Marschrichtung des Trainers, der nur auf "Gianni" Varveri verzichten muss. Nach einer Zahnoperation steht der Offensivmann erst seit Freitag wieder im Mannschaftstraining.

Eine wichtige Personalie wurde ebenfalls geklärt: Der Vertrag mit Frank Kurth wurde um ein Jahr verlängert. "Es war ein kurzes Gespräch. Beide Parteien waren sich schnell einig und wollen die harmonische Zusammenarbeit fortsetzen", sagt der 1.Vorsitzende Michael Massenberg zu den Verhandlungen. "Künftig wird es sicherlich aufgrund der wirtschaftlichen Situation nicht einfacher, aber dennoch sind wir weiterhin bemüht, mit jungen, ehrgeizigen Spielern auch im nächsten Jahr eine sportliche führende Rolle im Kreis zu spielen."

Der FCW steht mit 18 Spielen (24 Punkte) auf dem zehnten Tabellenplatz. Viersen hat ebenfalls 18 Partien absolviert und ist 14. (21) - mit nur drei Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

In Viersen verlor der FCW nach einem schwachen Spiel ohne zwingende Torchancen mit 0:2.

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