Beim Niederbergischen Hallenmasters setzt sich der Gastgeber souverän durch.

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Der SCB Neandertal (l.) hat es als bester Kreisligist auf Platz vier geschafft.

Der SCB Neandertal (l.) hat es als bester Kreisligist auf Platz vier geschafft.

Stefan Fries

Der SCB Neandertal (l.) hat es als bester Kreisligist auf Platz vier geschafft.

Wülfrath. "Wir wollten uns in der Halle Selbstvertrauen holen", hatte Frank Kurth, Trainer des 1.FC Wülfrath, gesagt. Dies ist seiner Mannschaft beim Niederbergischen Hallenmasters auch gelungen. Souverän und ohne Punktverlust meisterte sie das gesamte Turnier und konnte ihren Titel verteidigen. Die Gruppenphase und die Zwischenrunde schloss der FCW jeweils auf dem ersten Platz ab. Im Halbfinale wurde Trabzonspor Wuppertal/Heiligenhaus mit 5:2 besiegt. Im Finale um den Adolf-Lutz-Gedächtnispokal hatte der FC Tönisheide keine Chance. Mit 3:0 setzte sich der Wülfrather Niederrheinligist durch.

Für Velberts Stadtmeister SSVg ist nach der Zwischenrunde Schluss

Die Tönisheider hatten ebenfalls beide Gruppen als Erster beendet. Im Halbfinale schalteten sie den A-Kreisligist SCB Neandertal mit 4:2 aus. Damit hat die Mannschaft von Trainer Thomas Schaf zum zweiten Mal in dieser Hallensaison bei einem Turnier Platz zwei belegt. Bei den Velberter Stadtmeisterschaften vor zwei Wochen musste sie sich im Finale der SSVg Velbert geschlagen geben. Die wiederum enttäuschte beim Hallenmasters. Schlossen die Velberter die Vorrunde noch auf Platz eins ab, war in der Zwischenrunde mit nur einem Punkt und Platz vier Schluss.

Wülfraths Vorsitzender und gleichzeitig Veranstalter des Turniers, Michael Massenberg, war mit dem Ablauf des Masters sehr zufrieden. "Wir hatten schon die Befürchtung, dass wir das Turnier wegen des Wetters nach hinten hätten verschieben müssen." Doch alle Mannschaften fanden sich am Samstag pünktlich zum Start ein. Das lässt sich nicht von allen Zuschauern behaupten. "Wir hatten an beiden Tagen zusammen 700 Zuschauer. Das war vor allem witterungsbedingt", sagte Massenberg.

Frank Kurth hofft auf Aha-Effekt des Turniers für die Meisterschaft

Er sieht in dem Turnier einen Imagegewinn für den Verein: "Das Interesse anderer Vereine war groß. Besonders die kleineren Vereine haben die Würze reingebracht." So besiegte Fatihspor Wülfrath (Kreisliga B) in der Vorrunde die SSVg Velbert mit 2:1. Trotzdem zog Fatihspor nicht in die Zwischenrunde ein.

Für Kurth ist der Turniersieg Balsam auf die geschundenen Seelen in der Niederrheinliga. "Wir haben in der Meisterschaft stark begonnen, aber auch stark nachgelassen. Ich hoffe auf den Aha-Effekt nach diesem Turnier." Auch die Trainer der anderen Mannschaften hätten die gute Leistung des FCW anerkannt. Ob der Verein sich in der Winterpause noch verstärkt, konnte Kurth nicht sagen. "Vielleicht holen wir noch einen Spieler, aber nur, wenn er uns sportlich weiterbringt."

Gruppe 1: 1. SSVg Velbert (3 Punkte, 7:4 Tore), 2. Atatürk Mettmann (4, 10:7), 3. Fatihspor Wülfrath (4, 4:9), 4. SSVg Heiligenhaus (1, 4:5) Gruppe 2: 1. FC Tönisheide (7, 11:4), 2. SC Velbert (7, 6:2), 3. FC Mettmann 08 (3, 1:6), 4. 1.FC Wülfrath II (0, 5:10) Gruppe 3: 1. FC Wülfrath (9, 18:1), 2. TVD Velbert (6, 9:9), 3 .Mettmann-Sport (3, 2:8), 4. SF Siepen (0, 2:13) Gruppe 4: 1. Trabzonspor Wuppertal/Heiligenhaus (10, 16:5), SCB Neandertal (9, 11:6), 3. Mettmanner Kicker (5, 8:6), 4. TSV Gruiten (4, 5:10), 5. Stella Azzurra Velbert (0, 2:15)

Gruppe A: 1.FC Wülfrath (9 Punkte, 10:2Tore), 2. SCB Neandertal (6, 8:8), 3. SC Velbert (1, 4:7), 4. SSVg Velbert (1, 6:11) Gruppe B: 1. FC Tönisheide (9, 9:5), 2. Trabzonspor (4, 9:9), 3. Atatürk Mettmann (1, 6:7), 4. TVD Velbert (1, 6:9)

1. FC Wülfrath - Trabzonspor 5:2 SCB Neandertal - FC Tönisheide 2:4

Trabzonspor - SCB Neandertal 3:2

1.FC Wülfrath - FC Tönisheide 3:0

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