Das 1:1 beim direkten Konkurrenten Fuhlenbrock reicht zur Meisterschaft.

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Dirk Koslat feierte mit den Damen des 1. FC Wülfrath den Aufstieg in die Verbandsliga. Die FCW-Damen schossen 148 Tore. (Archiv

Dirk Koslat feierte mit den Damen des 1. FC Wülfrath den Aufstieg in die Verbandsliga. Die FCW-Damen schossen 148 Tore. (Archiv

Jürgen Venn

Dirk Koslat feierte mit den Damen des 1. FC Wülfrath den Aufstieg in die Verbandsliga. Die FCW-Damen schossen 148 Tore. (Archiv

Wülfrath. Nach dem laut Trainer Dirk Koslat "schlechtesten Saisonspiel" feierten die Damen des 1. FC Wülfrath die Meisterschaft in der Landesliga und damit den Aufstieg in die Verbandsliga. Durch das 1:1 (0:1) beim direkten Konkurrenten Blau-Weiß Fuhlenbrock spielen die Wülfratherinnen in der nächsten Saison viertklassig.

Die Ausgangslage vor dem Spiel sah so aus: Wülfrath brauchte mindestens ein Unentschieden, um die zweitplatzierten Fuhlenbrocker auf Distanz zu halten. Es war also ein echtes Endspiel.

Dementsprechend war die Kulisse am Jakobisportplatz in Bottrop-Fuhlenbrock: Rund 200 Zuschauer samt Bierwagen und Würstchengrill wohnten der Partie bei. Unter ihnen auch eine Hand voll Wülfrather.

"Wir waren nervös und haben nicht ins Spiel gefunden", beschrieb Koslat die Anfangsphase der Partie. So musste die Mannschaft in der 20. Minute das 0:1 hinnehmen. Damit wäre Fuhlenbrock aufgestiegen.

In der zweiten Hälfte besserte sich die Leistung des FCW. Die Spielerinnen tauchten ab und zu vor dem Fuhlenbrocker Tor auf. Doch zunächst sprang nichts heraus.

Erst in der 74. Minute gelang Heike Heise mit dem insgesamt 148 Saisontor der Wülfrather der Ausgleich. Ein Teil der Ersatzspielerinnen stürmte auf den Platz und feierte den Ausgleich.

Nach dem Abpfiff feiern die Spielerinnen mit Sektduschen

Doch noch war das Spiel nicht gelaufen. Und so mussten Mannschaft, Trainer und Anhänger noch knapp 20 Minuten bangen. Dann brachen allerdings alle Dämme: Die Spielerinnen lagen sich in den Armen, hüpften herum und feierten den Aufstieg mit Sektduschen.

FCW: Schaffrath - Zillikens, Arndt (81. Stauchly), Driech, Strehlke, Heise, Becker (65. Haschke), Wessel, Dell’Anna, Yilmaz, Karasch

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