FCW empfängt morgen den auf Platz 13 rangierenden SV Straelen.

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Immer besser in Form kommt Ramiz Pasiov (rechts) vom 1. FC Wülfrath.

Immer besser in Form kommt Ramiz Pasiov (rechts) vom 1. FC Wülfrath.

Simone Bahrmann

Immer besser in Form kommt Ramiz Pasiov (rechts) vom 1. FC Wülfrath.

Wülfrath. Bisher hat der Fußball-Niederrheinligist 1. FC Wülfrath nur in der Fremde punkten können. Zwei Auswärtssiegen stehen zwei Heimniederlagen gegenüber. Morgen gegen den SVStraelen soll sich das ändern. "Wir wollen den ersten Dreier zu Hause einfahren - das sind wir unseren Zuschauern schuldig", sagt Wülfraths Vorsitzender Michael Massenberg.

Die Leistungen der Mannschaft in den Heimspielen gegen Kapellen-Erft und Uerdingen waren besser als es die Ergebnisse (beide endeten mit 1:2) vermuten lassen. In beiden Spielen war der FCW mindestens ebenbürtig und hätte auch gut als Sieger vom Platz gehen können.

Blick auf die Tabelle täuscht

Das soll nun morgen der Fall sein. Wer einen Blick auf die Tabelle wirft, könnte glauben, dass das Spiel eine klare Sache für Wülfrath wird. Der FCW ist mit dem WSV geteilter Sechster. Straelen rangiert auf Platz 13. "Die Tabelle ist noch nicht aussagekräftig. Davon sollten wir uns nicht täuschen lassen", warnt Massenberg.

Bisher würde sich jede Mannschaft in der Liga schwer tun, und eine klare Tendenz, wer um den Aufstieg und wer gegen den Abstieg spielen wird, sei noch nicht erkennbar. "Erst nach dem zehnten oder elften Spieltag lässt sich eine Tendenz erkennen", so Massenberg.

Für das Spiel gegen Straelen stehen Trainer Frank Kurth fast alle Spieler zur Verfügung. Stammtorhüter Oliver Haßler ist beruflich verhindert. Für ihn wird Patrick Grevering im Kasten stehen. Kevin Kraft ist noch krankgeschrieben und wird deshalb nicht spielen können.

"Der Kader ist groß und ausgeglichen, das sollten wir kompensieren können", sagt Massenberg. Mit dabei sein wird Ramiz Pasiov. Der Stürmer gab vor zwei Wochen gegen Uerdingen sein Debüt im FCW-Trikot und kommt seitdem immer besser in Form. Am vergangen Sonntag gegen die U23 von Rot-Weiss Essen erzielte er sein erstes Tor.

"Hauptsache, wir schießen ein Tor mehr als der Gegner"

"Wir hatten vorne nicht genug Durchschlagskraft und sind deshalb nochmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden", begründet Massenberg die Verpflichtung des Stürmers, der in der vergangenen Saison für ETBSchwarz-Weiß Essen in der NRW-Liga auflief.

Ob Pasiov morgen sein zweites Tor für Wülfrath erzielen wird, ist Massenberg relativ egal. "Hauptsache, wir schießen ein Tor mehr als der Gegner", sagt er lachend.

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