Die Wülfrather kommen im vorletzten Saisonspiel aber nicht über ein 2:2 gegen Straelen II hinaus. Kleine Fehler der aufgerückten Abwehr nutzte die Offensive des Tabellenletzten geschickt aus, markierte zunächst per Kopf den Ausgleich (29.).

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Wülfraths Ganesh Pundt hat mit seinem Treffer den Ausgleich gegen Straelen II hergestellt.

Wülfraths Ganesh Pundt hat mit seinem Treffer den Ausgleich gegen Straelen II hergestellt.

Simone Bahrmann

Wülfraths Ganesh Pundt hat mit seinem Treffer den Ausgleich gegen Straelen II hergestellt.

Wülfrath. "Wir haben in Speldorf oder Solingen gezeigt, dass wir gegen die großen Gegner mithalten können. Der Verbleib in der Spielklasse ist mehr als gerechtfertigt", resümierte das Wülfrather Trainerteam Frank Kurth und Andreas Berkenkamp. Am vorletzten Spieltag reichte es zwar im Heimspiel nur zu einem 2:2 gegen Absteiger Straelen II, doch das Remis des 1. FC Viersen in Duisburg stellte die Weichen endgültig auf Klassenerhalt.

"Wir hätten es heute selbst entscheiden können und müssen. Trotzdem können wir jetzt durchatmen und freuen uns, kommende Woche kein Endspiel vor der Brust zu haben", meinte Kurth erleichtert.

Wülfrath liegt nach fulminantem Auftakt zur Pause hinten

Mit viel Schwung und schnellen Pässen startete der Gastgeber in die Partie, was Fabian Nowak nach gut zwanzig Minuten den Führungstreffer ermöglichte. Nur Sekunden später hätte Dennis Homann nach schöner Vorarbeit von Stanislav Tesic erhöhen müssen, doch der junge Außenstürmer traf nur Aluminium. Stattdessen lagen die überlegenen Wülfrather zehn Minuten vor der Pause hinten:

Kleine Fehler der aufgerückten Abwehr nutzte die Offensive des Tabellenletzten geschickt aus, markierte zunächst per Kopf den Ausgleich (29.) und erhöhte nur fünf Minuten später auf 1:2. "Diese Unkonzentriertheiten dürfen einfach nicht passieren", ärgerte sich Kurth und forderte eine bessere Chancenverwertung für den zweiten Durchgang- zumal der erste Absteiger Viersen zur Halbzeit bei Tura Duisburg mit 2:1 vorne lag.

Sturmspitze Ganesh Pundt vergab zwar gleich in der ersten Minute nach Wiederanpfiff unbedrängt auf das Ziel stürmend, war wenig später aber zur Stelle: Nachdem Mladen Kovacic einen Freistoß an die Querlatte gehämmert hatte, köpfte der junge Stürmer zum 2:2 ein (52.).

Wülfrath: Honnacker - Haschke, Menge, Seidenzal, Yildirim (82.Damiano), Nowak (60. Zeka), Homann, Lange, Tesic, Kovacic, Pundt

Zwingende Torchancen erspielten sich die Wülfrather Platzherren zwar auch mit der eingewechselten zweiten Sturmspitze Rafet Zeka nicht unbedingt, doch durch die spielerische Überlegenheit wäre der Siegtreffer verdient gewesen. "Gegen die kleinen Mannschaften hat uns auch in den vergangenen Partien einfach die Kreativität gefehlt", erklärte Frank Kurth.

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