Beim 3:0-Sieg gegen Düsseldorf-West trifft Ognjen Petrovic für den FCW doppelt.

Die Spieler des SC Düsseldorf-West kamen oft einen Schritt zu spät. Hier entwischt Haris Babic (r.).
Die Spieler des SC Düsseldorf-West kamen oft einen Schritt zu spät. Hier entwischt Haris Babic (r.).

Die Spieler des SC Düsseldorf-West kamen oft einen Schritt zu spät. Hier entwischt Haris Babic (r.).

Simone Bahrmann

Die Spieler des SC Düsseldorf-West kamen oft einen Schritt zu spät. Hier entwischt Haris Babic (r.).

Wülfrath. Im vierten Anlauf hat der 1. FC Wülfrath endlich den ersten Heimsieg eingefahren. Nach souveräner Vorstellung, konnte die Mannschaft des FCW das Spiel am Erbacher Berg gegen den SC Düsseldorf-West mit 3:0 (1:0) gewinnen. Unter der Woche hatte Wülfraths Trainer Frank Kurth davon gesprochen, dass seine Mannschaft die Fehler minimieren soll. Dies zeigte sie gegen die Düsseldorfer. "In der ersten Hälfte haben wir uns das Leben selber schwer gemacht. In der zweiten Hälfte lief es dann besser", sagte Kurth zufrieden.

FCW-Torwart Oliver Haßler blieb nahezu beschäftigungslos

Großen Anteil am Wülfrather Sieg hatte Stürmer Ognjen Petrovic mit seinen beiden Toren. Er vertrat den immer noch verletzten Ramiz Pasiov. In der 28. Minute schlug Petrovic zum ersten Mal zu, als er eine Ecke von Engin Kizilarslan per Kopf ins Düsseldorfer Tor beförderte - es war der erste Schuss auf das von Kai Broich gehütete Tor.

Die Gäste aus Düsseldorf blieben über die gesamte Partie schwach und hatten dem FCW kaum etwas entgegenzusetzen. Vor allem im Angriff blieben sie schwach. So hatte FCW-Torwart Oliver Haßler kaum etwas zu halten - und wenn, dann war er zur Stelle.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Wülfrather die bestimmende Mannschaft. Dies belohnte Petrovic in der 60. Minute. Nach einer Hereingabe von Kizilarslan traf Daniel Stolzenberg den Ball nicht richtig. Petrovic brauchte dann nur noch einzuschieben. Damit war die Partie praktisch gelaufen. In der Folge hätte Stolzenberg zweimal (80. und 90.) das Spiel endgültig entscheiden können. Das erledigte dann Kizilarslan per Foulelfmeter in der Nachspielzeit. Zuvor war er im Düsseldorfer Strafraum gefoult worden.

Wülfrath ist dank des Sieges auf den vierten Tabellenplatz geklettert

"Der Sieg in dieser Höhe geht in Ordnung. Langsam kommt alles zum Tragen. Petrovic hat das gemacht, was wir von den Spielern erwarten, die hinten dran sind. Wenn er rein kam, hat er unser Spiel belebt", sagte Kurth. Die Wülfrather liegen jetzt mit zwölf Punkten auf dem vierten Tabellenplatz - nur drei Zähler hinter Spitzenreiter TuRU Düsseldorf.

Haßler - Kauffeldt, Menge, Haschke, Rauner - Melis (80. Simic), Kizilarslan - Stolzenberg (90. Girsch), Arafkas, Babic - Petrovic (84. Sommer)

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