Nach einigen Spielabsagen freuen sich die Wülfrather auf den WSV II.

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Im Hinspiel gegen den WSV II trennten sich beide Teams 3.3. Daniele Varveri (l.) traf zum 1:3 und läutete so die FCW-Aufholjagd ein.

Im Hinspiel gegen den WSV II trennten sich beide Teams 3.3. Daniele Varveri (l.) traf zum 1:3 und läutete so die FCW-Aufholjagd ein.

Simone Bahrmann

Im Hinspiel gegen den WSV II trennten sich beide Teams 3.3. Daniele Varveri (l.) traf zum 1:3 und läutete so die FCW-Aufholjagd ein.

Wülfrath. "Der WSV ist immer Favorit, das zeigt nicht nur die Tabellensituation. Die haben die Möglichkeit, Spieler aus der ersten Mannschaft auflaufen zu lassen", sagt Michael Massenberg, Vorsitzender des 1. FC Wülfrath. Nach zwei Spielabsagen in Folge soll am Sonntag (15 Uhr, Nevigeser Straße) beim befreundeten Verein der Spielbetrieb des Wülfrather Niederrheinligisten endlich wieder losgehen.

"Was die Motivation angeht, haben wir absolut keine Probleme. Die Mannschaft ist immer noch heiß darauf, dass es endlich losgeht", sagt Trainer Frank Kurth, der den WSV II ebenfalls als einen starken Gegner einschätzt, ergänzt jedoch: "Bis auf die drei Teams Ratingen, TuRU Düsseldorf und KFC Uerdingen, die in dieser Saison eindrucksvoll zu Werke gehen, ist keine Mannschaft in dieser Liga unschlagbar."

Kurth: "Wir müssen alles geben, um zum Wiederauftakt zu punkten"

Mut macht Kurth nicht nur die Tatsache, dass WSV II-Trainer Peter Radojewski die Vorbereitung unter ähnlich schweren Bedingungen absolvieren musste wie der FCW. Derzeit läuft es bei den Wuppertalern alles andere als rund: Kürzlich setzte es im Testspiel bei der U19 des MSV Duisburg eine herbe 4:8-Klatsche. "Auch der WSV hat seine Probleme. Wir müssen alles geben, um zum Wiederauftakt zu punkten", sagt der FCW-Trainer, der mit Ognjen Petrovic den vierten Neuzugang in der Winterpause verpflichtet hat.

Der junge Stürmer mit dem Spitznamen "Ogi" genoss seine Ausbildung in der Jugend des VfB Hilden und wagt vorzeitig den Sprung aus der A-Jugend in die Seniorenklasse. "Er ist ein Perspektivspieler und zeigt gute Ansätze", sagt der Vorsitzende Massenberg.

Der WSV II hat 16 Spiele absolviert und ist mit 28 Punkten (35:27 Tore) Sechster. Wülfrath hat ein Spiel mehr und ist Elfter (21 Punkte, 27:25 Tore).

Am 5. Spieltag gab es in Wülfrath ein 3:3. Mitte der zweiten Halbzeit lagen die Wuppertaler mit 3:0 in Führung. Dann holte der FCW auf - Hidayet Aydogan traf in der Nachspielzeit zum 3:3.

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