SV Union kommt dank starker Hinrunde dem Aufstieg einen großen Schritt näher.

Kaum zu stoppen war Union in der ersten Serie. Archiv
Kaum zu stoppen war Union in der ersten Serie. Archiv

Kaum zu stoppen war Union in der ersten Serie. Archiv

Simone Bahrmann

Kaum zu stoppen war Union in der ersten Serie. Archiv

Velbert. Zufriedenheit strahlt Mesut Güngör aus. Die herrscht wohl nicht nur beim Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Union Velbert (Gruppe drei), sondern auch beim gesamten Verein. Gut eineinhalb Jahre nach der Fusion des TuS Neviges und des FC Tönisheide ist der Klub dem selbstgesteckten Ziel Landesliga-Aufstieg einen großen Schritt näher gekommen.

Von 14 Spielen in der Hinrunde gewann Union 13. Nur gegen Grün-Weiß Wuppertal mussten die Velberter eine Niederlage einstecken. Großen Anteil am Erfolg hat Trainer Güngör, der erst zu Saisonbeginn die Mannschaft übernommen hatte. Er blieb von Anfang an sachlich und trat immer wieder auf die Euphoriebremse.

Primus lässt nur gegen Wuppertal Federn

Auch als die vermeintlich stärksten Konkurrenten SSVg Heiligenhaus, SC Werden-Heidhausen oder ETB Schwarz-Weiß Essen II distanziert wurden, hob er mahnend den Finger. „Wir haben noch nichts erreicht, und es kann im Fußball alles ganz schnell gehen“, betete er fast mantraartig nach jedem neuen Sieg herunter. Und er sollte Recht behalten. Denn als am zehnten Spieltag Grün-Weiß Wuppertal bei Union mit 2:0 gewann, da war der Vorsprung auf den Verfolger auf zwei Punkte geschmolzen. Dank einer Niederlage der Wuppertaler gegen den SC Velbert II konnte Güngör mit seiner Mannschaft gelassen in die Winterpause gehen.

Neuverpflichtungen für die zweite Serie

„Außer dem Spiel gegen Grün-Weiß haben wir uns achtbar aus der Affäre gezogen. Wichtig ist jetzt, dass wir uns erholen und sich keiner verletzt. Wir wollen unsere Leistung aus der Hinrunde bestätigen“, lobt Güngör und gibt die Marschrichtung für die Rückserie aus. Die Worte Aufstieg oder Meisterschaft will er nach wie vor nicht in den Mund nehmen, doch dass alles andere als der Sprung in die Landesliga eine Enttäuschung wäre, zeigen die Neuverpflichtungen.

Mit Ibo Bayraktar kommt vom 1. FC Wülfrath ein Spieler mit Niederrheinliga-Erfahrung. Dazu wechselt mit Gzim Rexhaj vom Landesligisten SSV Sudberg ein Akteur, der auf dem Sprung in den Profifußball war und unter anderem beim KFC Uerdingen gespielt hat, zu Union.

Union (39, 28:8) liegt vor Grün-Weiß (34, 54:14) an der Spitze.

Velbert unterlag Wuppertal 0:2.

Im Sturm soll Ali Bayraktar, der ebenfalls von Sudberg kommt, für mehr Konkurrenz sorgen. Weitere Neuverpflichtungen schloss Güngör aus. Doch auch ohne diese sieht der Trainer seine Mannschaft für die Rückrunde gerüstet. „Wir sind uns unserer Qualitäten bewusst“, so Güngör, der erst nach dem Rückspiel bei Grün-Weiß am 28. April über den Aufstieg sprechen möchte.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer