Selbst Kunstrasen ist unbespielbar.

Ratingen. Der Winter hat auch die Fußballer fest im Griff. Selbst die sonst immer bespielbaren Kunstrasenplätze können größtenteils nicht von Eis und Schnee geräumt werden. Die Gefahr, den Untergrund zu beschädigen, ist zu groß.

Nach zwei Rutschpartien trainiert Ratingen 04/19 in der Halle

Zwar hat Niederrheinligist Ratingen 04/19 am Montag im Stadion zumindest den Versuch eines Trainings gestartet, doch was am Ende dabei herausgekommen ist, waren eher Rutschpartien im Schnee.

"Gerade die Vorbereitung ist in dieser Phase enorm wichtig. Doch an einen vernünftigen Trainingsablauf ist nicht zu denken. Es geht den anderen Vereinen aber auch nicht besser. Das ist ein Trost für uns", sagt Ratingens Trainer Karl Weiß. Am Mittwoch wurde ein zweiter Versuch gestartet, doch der war auch nicht viel besser. Deshalb geht es für den Rest der Woche in die Halle.

Die seit Wochen anhaltenden Probleme der Spieler Eser Karadag (Meniskusoperation), Patrick Fiedorra (Bänderriss) und Daniel Rehag (Leiste) sind auch noch nicht behoben. An eine unbeschwerte Trainingsbeteiligung ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu denken.

"Die angeschlagen Spieler brauchen unbedingt einen ebenen Untergrund. In diesem Stadium kann die alte Verletzung leicht wieder aufbrechen", sagt Karl Weiß.

Am Sonntag geht es im ersten Test zum Bezirksligisten DSC 99 ins Zoo-Viertel nach Düsseldorf. Doch Ratingens Trainer glaubt nicht so recht an den Anpfiff. "DSC verfügt zwar über einen Kunstrasen, doch ich bezweifele stark, dass die Partie angepfiffen werden kann. Das Wetter soll ja so bleiben, auch wenn es etwas wärmer wird".

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