Im Badminton trifft der Bundesligist im Kampf um den Klassenerhalt auf die beiden direkten Konkurrenten. Der FCL muss gewinnen.

Im Badminton trifft der Bundesligist im Kampf um den Klassenerhalt auf die beiden direkten Konkurrenten. Der FCL muss gewinnen.
Es wird eng für den FC Langenfeld: Johannes Szilagyi (l.) und Philipp Wachenfeld wollen alles für den Klassenerhalt geben. Archiv

Es wird eng für den FC Langenfeld: Johannes Szilagyi (l.) und Philipp Wachenfeld wollen alles für den Klassenerhalt geben. Archiv

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Es wird eng für den FC Langenfeld: Johannes Szilagyi (l.) und Philipp Wachenfeld wollen alles für den Klassenerhalt geben. Archiv

Langenfeld. Karl-Heinz Schulz schätzt die Lage realistisch ein. „Es wird sehr schwierig für die Mannschaft, den Klassenerhalt zu erreichen. Ich denke, dass wir nach dem Aufstieg das Niveau in der Liga unterschätzt haben“, sagt der Vorsitzende des Badminton-Bundesligisten FC Langenfeld (FCL). Sicher ist, dass der frühere Deutsche Mannschafts-Meister bisher mit seinem Team viele Enttäuschungen einstecken musste – weil die Gegner oft eine Nummer zu groß waren. „Ich habe die Liga nicht unterschätzt“, betont Wachenfeld, „die Erste Liga ist auf jeden Fall ein hartes Brett. Aber wir hatten ja schon unsere Chancen in den Spielen.“ Die bisher erzielte Ausbeute an Punkten ist trotzdem ernüchternd.

Lediglich zwei Zähler hat der FCL als Tabellenletzter auf dem Konto

Der FCL hat nach zehn Spielen als Tabellenletzter lediglich zwei Zähler auf dem Konto – und müsste nach dem Stand von heute direkt absteigen. Der TSV Neuhausen-Nymphenburg (fünf) nimmt derzeit den neunten Rang ein, der im Kampf um den Klassenerhalt wenigstens eine Dreier-Qualifikation gegen zwei Zweitligisten bringt. Und der Achte TSV Freystadt (sechs Punkte) wäre gerettet, wenn denn die Saison jetzt beendet wäre. Diese drei Teams werden auch den Abstiegskampf unter sich ausmachen, weil der Siebte 1. BV Mülheim mit zwölf Zähler zu weit entfernt ist. Vor diesem Hintergrund muss der FCL die beiden Spiele am Samstag (14 Uhr) gegen Freystadt und am Sonntag (13 Uhr, jeweils Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) gegen Neuhausen-Nymphenburg unbedingt gewinnen, weil er sonst so gut wie sicher keine Chance mehr auf Rettung hat. Die weiteren Aufgaben in dieser Saison: 29. Januar beim 1. BV Mülheim; 11. Februar gegen Union Lüdinghausen; 21. Februar beim TSV Trittau; 26. Februar gegen 1. BC Düren; 24. März beim 1. BC Beuel; 26. März gegen 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim. „Wenn wir sechs Punkte holen könnten, wäre es die optimale Ausbeute“, stellt Wachenfeld fest, „dadurch bekämen wir ein kleines Polster auf Neuhausen. Unser erstes Ziel ist es jedenfalls, beide Spiele zu gewinnen. Unser zweites Ziel ist es, so hoch wie möglich zu gewinnen.“ Bei Langenfeld sind fast alle Spieler des Kaders an Bord, aber hinter dem Einsatz von Samuel Hsiao (Knie) steht momentan noch ein Fragezeichen.

Die Mannschaft steht jetzt vor echten Schlüsselspielen

„Wahrscheinlich ist Samuel überlastet. Die Aufstellungen werden wir erst vor den Spielen klären“, sagt Teamsprecher Wachenfeld. Dass Neuhausens Nummer eins im Herren-Einzel fehlt, könnte dem FCL helfen. Vereinschef Karl-Heinz Schulz drückt der Mannschaft natürlich wieder die Daumen. „Wir stehen vor echten Schlüsselspielen“, sagt der Vorsitzende, „wenn wir am Ende der Saison absteigen sollten, wollen wir durch eine qualifizierte Jugendarbeit zurückkommen.“ Deshalb ist der FCL auch sehr froh darüber, in der sehr erfahrenen Chinesin Jian Yang (51) eine Nachfolgerin für Oliver Pongratz (jetzt Nationaltrainer in Österreich) gefunden zu haben.

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