Die Norder peilen im Kellerduell gegen Sonsbeck die ersten Punkte in der laufenden Saison an.

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Einsatzfreudig: Stefan Schaumburg (l.) vom SV Nord. Archiv

Einsatzfreudig: Stefan Schaumburg (l.) vom SV Nord. Archiv

Stefan Fries

Einsatzfreudig: Stefan Schaumburg (l.) vom SV Nord. Archiv

Hilden. Der SV Hilden-Nord und der SV Sonsbeck, beide am Sonntag ab 15 Uhr auf dem Sportplatz Furtwängler Straße unmittelbare Konkurrenten, teilten am zweiten Niederrheinliga-Spieltag das gleiche Schicksal. Beide Teams unterlagen erst in der Schlussphase durch zwei gegnerische „Freistoß-Kunstschüsse“ – die Norder 0:1 in Bösinghoven, Sonsbeck mit 1:2 zu Hause gegen Hiesfeld. Für die Elf von Thomas Knüfermann war das besonders bitter, da auch die Niederlage zum Auftakt gegen Oberhausen II erst ganz am Ende besiegelt wurde.

Der Coach ärgerte sich über den schon fast sicher geglaubten Punktgewinn, wollte mit seinen Jungs aber nicht zu hart ins Gericht gehen: „Wir haben in der zweiten Halbzeit mehr investiert als der Gegner, sind aber erneut nicht belohnt worden. Das Einzige, was wir uns verwerfen müssen, ist, die herausgespielten Torchancen nicht mit der erforderlichen Konsequenz genutzt zu haben. Das geht sicherlich ’mal irgendwann an die Nerven, aber wir sind alle überzeugt, schnell die Kurve zu kriegen.“ Schon gegen den ebenfalls mit zwei Niederlagen gestarteten SVS bietet sich dazu die Gelegenheit.

Abwehrchef Michael Müller fehlt den Gästen

Die vom ehemaligen Profi Horst Riege trainierten Gäste müssen mit Michael Müller einen ihrer stärksten Spieler ersetzen. Der Abwehrchef sah am ersten Spieltag in Baumberg, als Sonsbeck sehr robust zur Sache ging, die rote Karte. Aufmerksamer Beobachter dieser Partie war der ehemalige SVN-Coach Ferdi Stanetzky, der seinem Nachfolger Thomas Knüfermann über Stärken und Schwächen des letztjährigen Aufsteigers, der seine erste Saison in der Niederrheinliga immerhin auf Rang acht beendete, Bericht erstattete.

„Sollte Sonsbeck ähnlich aggressiv auftreten wie in Baumberg und versuchen, uns früh den Schneid abzukaufen, werden wir uns zu wehren wissen. Für uns ist das am Sonntag bestimmt noch kein richtungsweisendes, aber doch ein sehr wichtiges Spiel. Meine Jungs brauchen endlich wieder ein Erfolgserlebnis und das Gefühl, dass sie für ihren vorbildlichen Einsatz im Training auch die Früchte ernten können. Das ist ja auch eine Frage der Psyche“, so der Übungsleiter.

Die Startformation vom Vorsonntag ist auch diesmal wieder erste Wahl. Matthias Castens befindet sich auf Hochzeitsreise, Alessandro Aquila und Emre Tosun sind im Aufbautraining, und mit Michael Kremer (Knieverletzung) ist in zwei, drei Wochen wieder zu rechnen.

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