Im Handball muss der Verbandsligist gegen Dümpten gewinnen.

Im Handball muss der Verbandsligist gegen Dümpten gewinnen.
Ron Czarnecki löst seine Aufgabe ziemlich prächtig: Der Rechtshänder wurde zum Rechtsaußen umgeschult.

Ron Czarnecki löst seine Aufgabe ziemlich prächtig: Der Rechtshänder wurde zum Rechtsaußen umgeschult.

Achim Blazy

Ron Czarnecki löst seine Aufgabe ziemlich prächtig: Der Rechtshänder wurde zum Rechtsaußen umgeschult.

Ratingen. Spricht man Ralf Trimborn auf den kommenden Gegner HSG Dümpten an, dann leuchten die Augen des Handballtrainers von TV Ratingen: „Eine Klasse-Mannschaft, diese Dümptener. Aber wir sind auch gut, das haben wir zuletzt mehrfach gezeigt. Da ist schon im Vorfeld dieses Spitzenspiels für ungeheure Spannung gesorgt. Nur der Sieger hat noch die Chance, Meister der Verbandsliga zu werden.“ Verlieren für seinen TV ist längst verboten im Spitzenspiel des Zweiten gegen den Verbandsliga-Fünften. Es gibt freilich einiges, was dem Coach nicht so richtig passt.

Die Ratinger Handballer fahren selbstbewusst über die Ruhr

Zunächst die späte Sonntagansetzung (17 Uhr, Boverstraße) und die Tatsache, dass sich so wichtige Spieler wie Jörg Schomburg und Tristan Beckmann so lange mit ihren hartnäckigen Erkältungen rumplagen müssen. Simon Krämer, der erfahrene Akteur für die Rustikal-Abteilung, hat Armprobleme, bei ihm scheint der Einsatz ausgeschlossen. Da scheinen derzeit sogar die magischen Hände von Physio Wolfgang Heitkamp wenig ausrichten zu können. Aber alle anderen sind fit und richtig erfreut ist man über Ron Czarnecki, der als Rechtshänder zum Rechtsaußen umgeschult wurde. Der 25-Jährige löst diese Aufgabe ziemlich prächtig. Justus Abs, einziger Linkshänder, wird in dieser Spielzeit kaum noch zum Einsatz kommen.

Die Ratinger fahren selbstbewusst über die Ruhr. Vier Siege zuletzt, den besten Angriff der Liga und das zweitbeste Torverhältnis – das alles gibt Selbstvertrauen. Trimborn kennt Dümptens Mannschaft genau, er kennt durch seine Beobachtungen alle gegnerischen Mannschaften. „Wir hatten es im Heimspiel schwer und ähnlich wird es auch diesmal verlaufen. Dümpten ist ein Schlüsselspiel. Es darf einfach kein Stolperstein sein. Es stehen noch elf Spiele aus, es kann noch eine Menge passieren.“

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