Die Regionalliga-Volleyballer gewinnen 3:1 gegen Tabellenletzten.

Die Regionalliga-Volleyballer gewinnen 3:1 gegen Tabellenletzten.
Fabien Dicken (rechts) und die Füchse fanden nach Anlaufschwierigkeiten noch den Weg zum Erfolg.

Fabien Dicken (rechts) und die Füchse fanden nach Anlaufschwierigkeiten noch den Weg zum Erfolg.

Blazy

Fabien Dicken (rechts) und die Füchse fanden nach Anlaufschwierigkeiten noch den Weg zum Erfolg.

Ratingen. Schon vor der Partie der Füchse Ratingen in der Volleyball-Regionalliga gegen den sieglosen Tabellenletzten aus Hamm herrschte Unruhe in der Halle. Bis kurz vor dem geplanten Beginn hatten sich gerade einmal vier Spieler der Gäste in Ratingen eingefunden.

Viele Spieler des SSV steckten noch im Stau auf der A 2 fest. Am Ende blieben den Gästen dann nur noch wenige Minuten, um sich ein- und warmzuspielen. Ratingen behielt später mit einem 3:1 (25:19, 21:25, 25:14, 25:14) alle drei Punkte.

In der Anfangsphase machen die Hammer das Spiel

Trotzdem waren es am Anfang die Westfalen, die das Spiel in die Hand nahmen. Allerdings mussten die Füchse wieder auf einigen Positionen umbauen – und der eigentlich schon zurückgetretene Steven Schoenke kehrte gegen Hamm ohne vorheriges Training auf die Position des Mittelblockers zurück. Entsprechend schleppend kamen die Füchse auf Touren und erst ab der Mitte des ersten Satzes wurde die SG ihrer Favoritenrolle einigermaßen gerecht (25:19).

Trotzdem schafften es die spielerisch überlegenen Ratinger nicht, den Schwung mit in den zweiten Satz zu nehmen. Beim Stande von 20:20 leiteten sie mit zwei Fehlern im Angriff sogar die Entscheidung zugunsten der Gäste ein. Zwei unsauber gespielte Bälle blieben am Block der Westfalen hängen und ermöglichten dem ASV zwei Gegenangriffe (21:25).

„Aufgrund der wechselnden Trainingsbesetzung fehlt uns einfach die notwendige Routine.“

Daniel Reitemeyer, Trainer

„Aufgrund der wechselnden Trainingsbesetzung fehlt uns einfach die notwendige Routine“, sagte Trainer Daniel Reitemeyer. Der Füchse-Trainer schaffte aber mit deutlichen Worten an sein Team die Wende – vor allem Zuspieler Tim Kartheuser schien von der Ansprache seines Trainers beeindruckt zu sein, denn er setzte die Angreifer immer wieder gekonnt in Szene.

Im Angriff wusste besonders André Meyer zu überzeugen, der mit seiner Energieleistung viel zum Erfolg beitrug. „André war für uns eine absolute Bank und hat ein ums andere Mal für Entlastung gesorgt“, sagte Reitemeyer. Am Ende standen zwei Sätze mit jeweils 25:14 Zähler auf dem Konto.

Als Tabellenführer der Regionalliga West liegen die Füchse mit elf Punkten knapp vor dem Zweiten Moerser SC und dem Dritten Humann Essen II (beide zehn). Am Samstag (18 Uhr) geht es gegen den Vorletzten Post-Telekom SV Aachen II weiter.

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