Julian Hanses kennt die Strecke in den Dünen bereits gut.

Julian Hanses kennt die Strecke in den Dünen bereits gut.
Julian Hanses will in den Niederlanden punkten. Archiv

Julian Hanses will in den Niederlanden punkten. Archiv

Gasperotti

Julian Hanses will in den Niederlanden punkten. Archiv

Hilden. In Russland geht die Fußball-Weltmeisterschaft auf die Zielgerade. Heute steigt das Spiel um Platz drei, morgen streiten Frankreich und Kroatien um die WM-Krone. Deshalb macht die Formel 1 an diesem Wochenende Pause – Vettel und Co. werden wohl auch vor dem Fernseher sitzen. Der Rennsportnachwuchs ist derweil aber auf Achse. Die Fahrer der Formel 3 nehmen den Dünenkurs im holländischen Zandvoort in Beschlag. Mit von der Partie ist Julian Hanses, der bereits vor zwei Jahren dort seine Premiere feierte und seinerzeit in der Formel 4 ein dickes Ausrufezeichen setzte. Den starken Auftritt möchte er nun in der Formel 3 an gleicher Stelle wiederholen.

Der Kurs ist direkt an der Nordseeküste gelegen

„Ich freue mich sehr auf das Rennen in Zandvoort. Es ist meine Lieblingsstrecke“, sagt der 21-Jährige und blickt zuversichtlich nach vorne: „Wir haben uns in den vergangenen Wochen sehr akribisch auf das Rennen vorbereitet.“ Hanses gehört zu den Neulingen der Formel-3-EM, deren bekanntestes deutsches Gesicht Mick Schumacher ist. Der Hildener, der für das „Team macon“ antritt, wusste schon auf den Stadtkursen im französischen Pau und dem deutschen Norisring zu überzeugen. Jetzt also geht es in die Niederlande. Dort steigt auf der 4320 Meter langen Strecke in Zandvoort das vierte Rennwochenende in dieser Saison. Es ist eine Veranstaltung mit besonderem Flair, denn der Kurs ist direkt an der Nordseeküste gelegen, verbirgt sich in den Dünen und fordert daher Mensch und Maschine. Hanses sagt: „Je nach Wind liegt der Sand auf der Strecke und sorgt dann für veränderte Bedingungen.“

Auch diesmal steigt das Rennen im Rahmen des Deutschen Tourenwagen Masters. Nicht nur deshalb hat sich Hanses akribisch vorbereitet. „Ich habe viel Zeit damit verbracht, mich auf den Kurs einzustellen“, sagt er und fügt hinzu: „Ich fühle mich besser aufgestellt als bei allen Rennen zuvor.“ Gestern drehte er seine ersten Runden, heute und Sonntag geht es um Meisterschaftspunkte. bs

fiaf3europe.com

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