Langenfeld Longhorns treten gegen die Potsdam Royals an.

Langenfeld. Die Langenfeld Longhorns sind nach dem vierten Spieltag in der Zweiten Football-Bundesliga Nord (GFL 2) an der personellen Schmerzgrenze angekommen. Das kompakte Auftaktprogramm mit sieben Spielen hintereinander ohne eine Pause fordert bereits jetzt seinen Tribut, denn in fast allen Mannschaftsteilen geht der Aufsteiger auf dem Zahnfleisch. „Die Verletztenliste wird länger und länger. Wenn wir wenigstens einmal eine oder zwei Wochen zur Erholung hätten, dann wäre das etwas anderes. Aber so ist es echt krass“, sagt Kapitän Daniel Berg.

Der Runnunigback musste am vergangenen Wochenende bei der bitteren 6:47-Niederlage im Duell bei den Düsseldorf Panthern wie viele Teamkollegen auf Positionen in der Defensive und in der Offensive spielen, weil die personellen Möglichkeiten des Zweitligisten stark eingeschränkt waren. Die Pleite bei den Panthern war für Langenfeld die dritte Niederlage in Folge, und in der Tabelle rutschten die Longhorns auf den letzten Platz ab (2:6 Punkte). Ausgerechnet in dieser schwierigen Situation sind heute Nachmittag (16 Uhr, Stadion Jahnstraße) die Potsdam Royals in Langenfeld zu Gast, die nach drei Siegen aus drei Partien mit einer weißen Weste auf dem ersten Tabellenplatz stehen (6:0 Punkte).

Der Headcoach lässt sich vom Negativtrend nicht beunruhigen

„Das wird für uns das schwerste Spiel der Saison. Einerseits, weil Potsdam unheimlich viel Qualität hat. Andererseits, weil wir angeschlagen sind“, sagt Longhorns-Headcoach Michael Hap. Vom aktuellen Negativtrend lässt sich der 44-Jährige allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Ein Grund: Hap sah seine Mannschaft – abgesehen von der zweiten Halbzeit in Düsseldorf – selbst bei den Niederlagen auf Augenhöhe: „Wir wussten, dass es eine schwere Saison wird, das war von Beginn an klar. Die entscheidenden Spiele kommen erst noch“, betont der Headcoach.

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