Der amerikanische Neuzugang überzeugt beim 49:22-Sieg der Longhorns. Die Verpflichtung des US-Amerikaners Andrew Hill als neuen Spielmacher hat sich auf Anhieb als Volltreffer herausgestellt.

Langenfeld. Das war ein mitreißender Start der Langenfeld Longhorns in die Meisterschaft der 2. Football-Bundesliga Nord: Die Cologne Falcons wurden vor mehr als 300 Zuschauern im Jahnstadion überraschend deutlich mit 49:22 (21:0, 14:7, 14:15, 0:0) geschlagen.

Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive überzeugt Langenfeld

Nicht nur das Ergebnis, sondern der gesamte Auftritt des sehr gut vorbereiteten Teams machen Hoffnung, dass die "Horns" in dieser Saison ein Wort um die Meisterschaft mitsprechen. Vor allem die Verpflichtung des US-Amerikaners Andrew Hill als neuen Spielmacher hat sich auf Anhieb als Volltreffer herausgestellt.

Seine Pässe haben Präzision, er servierte schon im ersten Viertel alle drei Zuspiele zu den Touchdowns der Gastgeber, dank deren sie mit 21:0 in Führung gingen. Sehenswert vor allem der 38-Yard-Pass zu Christian Richter, der das Lederei über die Linie trug. Und Marcel Kirchner war jeweils mit dem Zusatzkick erfolgreich.

Die "Horns" waren jedoch auf beiden Seiten des Feldes die eindeutig bessere Mannschaft. Der für die Defense zuständige Dirk Zorn hatte seine Männer optimal eingestellt. Besonders von der vorderen Verteidigungslinie ging sehr viel Druck auf den Gegner aus. Sie zerstörte Kölner Angriffsbemühungen schon im Ansatz.

Im zweiten Spielviertel erhöhten die Langenfelder auf 35:0 und sorgten so für eine frühe Entscheidung. Direkt nach der Halbzeit noch ein Glanzstück Hills: Er feuerte einen Pass auf den fangsicheren Olaf Fries ab, der 75 Yards bis in die Kölner Endzone zum 42:7 zurücklegte.

Zufriedenheit beim Sportlichen Leiter Michael Hap und dem gesamten Team, das am kommenden Samstag beim noch sieglosen Aufsteiger Recklinghausen Chargers erneut auftrumpfen will.

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